I. Livens
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Es scheint nicht daß sich dieser Künstler der kaltenNadel in seinen Stichen bedient habe; man bemerktaber darinnen sehr oft den Grabstichel, den er ge-brauchte, um sie zu bestimmen. Sein heiliger Hie-ronymus ist gänzlich damit überarbeitet. Zwey seinerschönsten Stücke, die Portraits von Daniel Hcin-si'us, nnd von Jacob Gourer, sind fast gänzlichmit dem Grabstichel gestochen. Diese beiden Stückesind in einer sehr mahlerischen Manier, und vollkom-men als geätzte Blätter behandelt.
Das Werk von Livens, besteht nach dem Catalogevon Adam Barrsch aus sechs und sechzig Blättern,davon sechs zweifelhaft sind. Er bezeichnete sie meh-rentheils mit den Anfangsbuchstaben seines NamensI. I.. manchmal auch Lpvius.
Portraits und Köpfe.
1. Doctor Eftaim Bonus, jüdischer Arzt. loanneo lb^-vius kecit. LIs äs lonZIis stc. in Fol-
2. Ioost, oder Iusius Vondel, berühmter holländischerDichter , I. lävinx äsliueavit. äs VVse« sxcnäE. in Fol.
3 . Daniel Heinstus, Professor der Geschichte und der Po-litik zu Leydc». loannss I^xvlus xlnxit st keclt. N. V3Näsn bluäen sxcuä. in Fol-
4. Jacob Gouter, englischer Musikus, eine Laute haltend,Halbfigur. loaune^ I.iviux kecit st excuält. in Fol.
5. Ein. Alter mit kahlem Ropfe und großem runden