L. van Cooghcn. 73
suchte mehrere Jahre hindurch die Schule von JacobIordacns, und ward einer seiner guten Schüler.Darauf kehrte er in seinen Geburtsort zurück, wo erseine Talente zeigte. Er war von Natur schüchternund sittsam. Ungeachtet dieser Verschiedenheit desCharakters hakte er eine genaue Freundschaft mit sei-nem Landsmanne, Cornelius Bega, gemacht. Erhat viel gemahlt, und seine Gemählde werden geschätzt.Er hat auch im Geschmack von Salvaror Rosa ver-schiedene Gegenstände radiert, welche von Liebhaberngesucht werden.
i — 6. Eine Folge von sechs Blattern, Kricgsleute vorstellend,in gr. 8vo. i) Ein stehender Rrieger mit dem Namenvon Cooghcn und dem Jahre 1664. 2) Ein stehenderRrieger, bezeichnet Bavo. 1664. z) Ein anderer Rvie-gev mit einer Picke, in der Rückeuansichr. 4) Ein flehen-der römischer General, von seinem Stallmeister gefolgtund zu Soldaten redend. 1665. 5) Ein römischer Soldat,die Fasces tragend. r«66. 6) Ein Trupp sitzender Sol-daten. 1666.
7—10. Eine Folge von vier Blättern in 8vo. 1) Apollositzend, zu Nymphen redend. 2) Die gestürzten Riesen,z) Ein Opfer bey einem Grabmglc. 4) Ein Fahnen-träger zu Pferde unter Soldaten,n —15. Eine Folge von vier verschiedenen Stücken, i) Einkleiner Weiblicher Nopf. -664. 2) Ein leidender Chri-stus, sitzend. 1664. z) St. Sebastian sitzend und ver-wundet. rbü;. 4) Zwey Männer im Brete spielend,Haibfiguren.