I. Ossenbcck.
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die Darstellung schöner Pferde in verschiedenen Stellun-gen. Nach der Rückkehr in sein Vaterland im Jahr1655 widmete er sich gänzlich der Bataillenmahlerey.Nachdem er sich im Jahr 1672 zur holländischen Armeebegeben hatte, mahlte er Tag für Tag die Gefechtewelche vorfielen. Er war bey seinen Mitbürgern in sogroßem Ansehen, daß sie ihn zum Bürgermeister er-wählten. Den 26 August 1690 gieng er zur See, eserhob sich ein Sturm, wobey er umkam. Er wardallgemein bedauert. Das Elend des Krieges und diePlünderungen der Soldaten waren die Gegenständeseiner meisten Gemählde. Als großer Nachahmer derNatur sind seine Kompositionen voll Feuer, voll Ab-wechslung, Leben und Ausdruck.
Man hat von diesem Mahler verschiedene radierteBlätter, aber sie sind von außerordentlicher Seltenheit.
Folgendes geistreiche Stück von seiner Nadel habenwir vor uns:
Eine Frau mit einem Kinde auf einem Esel reitend, neben ihrein Münn ru Pferd, in einer vandfchast flüchtig radiert,in 4W.
Johann oder Josse Ossenbeck.Landschafrmahlcr und Kupferätzer geboren zu Rotter-dam im Jahr 1627. Er mahlte Landschaften mitFiguren, Pferden und andern Thieren, im Geschmack