H2 I. Blanchard.
einem Alter von vier und zwanzig Jahren gieng ernach Italien, und blieb zwey Jahr zu Rom; aber erstin Venedig fand er die seinem Genie angemessene Nah-rung. Durch die Betrachtung der Werke des Tirian,Tlmoretto und Paul Veronese, lernte er erkennen,daß er vornemlich zum Kolorite von der Natur be-stimmt sey, und dieses ward auch der Hauptgegenstandseiner Studien. Er ward auch dafür belohnt, als ersah, daß selbst die Venetianer seine Gemälde suchten.Frankreich freute sich bey seiner Rückkehr einen Kolo-risten zu sehen, der aus seinem Schooße aufgeblühtwar: Man nannte ihn den französischen Tirian.Die Stecher welche nach ihm gearbeitet haben, sind:ss. B'oemaert, P.Daret, Er. Bandet, F. p-illy,I. Couvap, Gil. Rousseler, Mc. Regneffon, L.Garnier rc.
Blanchard hat auch einige Stücke radirt, von denenwir die folgenden anführen:
1. Eine heilige Familie, ohne Namen des Künstlers. e/,^2
in qu. 4.
2. Eine heilige Familie, mit dem Jesuskinde, dem kleine»Johannes und der heil. Katharina, von ihm selbst radirt.Wie2 cUt'N'e,, in 4»
Z. Die Geburt der Maria. /k/E'e
in Fol.
4. Die heil- Agnes de Monte Pukiäuo, das Jefnskind
verehrend,