P. Mignard
136
vatcr daselbst erhielt er den Namen, M-Anardd'Avr'gnon. Von da gieng er nach Rom und vervoll-kommnen sich vollends in seiner Kunst. Nach seinerRückkehr von Rom, malte er mehrere historische Stückeim Pallaste der Thuillerien Er konnte sich aber seinemGeschmacke für die Historienmalerey nicht überlassen,da er beständig mit Portratmalen beschäftigt war,wodurch er den größten Ruhm erlangte.
kssicolas hat acht Stücke, von Aug. und Ann.Carrache im farnesischen Pallaste gemalt, in einemmalerischen Style gestochen. Diese Stücke sind:
L, Hercules auf dem Scheidewege.
2. Hercules ruht von feinen Arbeiten aus.z. Hercules trägt die Weltkugel,q. Ulysses trotzt dem Gesänge der Syrenen.
§. Amphinome und Anape.
6. Perseus haut den Kopf der Medusa ab.
7. Die Entführung Ganymeds.
8. Der Triumph des Bacchus.
Man hat auf fünfzig Blatter nach vgl. Mr'gnardgestochen, unter denen sich besonders das Porträt desGraten Harcourt, unter dem Namen: Ladet deja perle, und eine heilige Familie, beyde von Ant.Maffon gestochen, auszeichnen.
Pierre Mignard.
Der jüngere Bruder des vorigen, Maler und Kupfer-