G. Comwis. 191
II. Guillaume Courtois.
Bruder des Vorigen, Maler und Kupferätzer, gebo-ren zu Samt Hipolyte im Jahr 1623, und gestorbenzu Rom im Jahr 1679. Er gieng frühzeitig um sichzu vervollkommnen nach Italien, und besuchte zu Romdie Schule von pieero da Coreona. Er kam in Ruf,und Carls HNararri stand nicht an, seine Werke denenvon Cortsna vorzuziehen. Seine Zeichnung ist inWahrheit correcter, aber seine Komposition ist nichtohne Kalte. Mehrere Kirchen von Rom sind mit sei-nen Gemälden geziert, und oft half er seinem Bruderbey großen Arbeiten.
Guillaume hat auch radirt, aber mit einer weni-ger delikaten Nadel als sein Bruder.
1. Die Pest, wo Tobias die Todten begrabt, ^ 4 . n.
-M. in Fol. fast viereckig.
2. Maria in ihrer Glorie, die einem Heiligen und einer Hei-ligen erscheint, ein ähnliches Stück.
z. Die Anbetung der Könige. 6«,/. stet. in Fol.
4. Die Darstellung des Jesuskindes im Tempel, nach p.Veronese, in Fol.
s. Die Auferweckmig Lazari, nach Tintoretts, ingr. qu.Fol.6. Jesus heilet die Kranken, nach demselben, in gr. qu. Fol.
Die Lourrsl's hatten noch einen Bruder, der sichebenfalls Guillaume nannte- Man halt ihn für einenguten Maler; er ward aber sehr bald Capuziner,