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G. Chateau.
Blätter nach verschiedenen Meistern.
r. Maria, eine große stehende Figur, nach le Brun, vonL. Tossin, in gr. Fol.
2. Der Evangelist Johannes in die Höhe gehalten um ineinen Kessel mit siedenden Oele gethan ru werden, nachdem Gemälde in der Akademie Stt Lucas, nach demsel-ben, von ü. Cossin gestochen, in gr. Fol.
Z. St. Paulus zu Listra gesteinigt, nach I- B. Lhnni-pagne, von Ü- ckossin gestochen, in gr. Fol.
4. Die Schule von Athen, nach dem Gemälde von Kaphaelim Vatikan, ein sehr großes Stück von 2 . etosirn gestochen.
I. Guillaume Chateau.
Kupferstecher, geboren zu Orkeans im Jahr 16^,und gestorben zu Paris im Jahr 1685. Er erlerntein dieser letzter« Stadt die Anfangsgründe seinerKunst; hernach gieng er nach Rom, wo er sich unterder Aufsicht von Friedrich Greurer in der Stecher-kunst vervollkommnete. Er machte sich durch seineStiche nach poussin und mehrern großen italienischenMeistern bekannt, die mit dem reinen Grabstichel imGeschmack seines Lehrers und dem von Bloemaerrgestochen sind. Man kennt weniger diejenigen die erstark vorgeatzt hat und in denen man gewisse Partienfindet die mit Geist in einem sehr guten Geschmacksbehandelt sind. Kenner wünschten, daß er immer