Z2g Ph. und Louis Simonneau.
II. Philippe Simonneau.
Sohn des Vorigen, legte sich auch auf die Stecher--kmrst, erbte aber nicht die Talente seines Vaters; auchscheint es daß er sich wenig mit seiner Kunst beschafftigt habe. Ich kenne von ihm nur bloß die beydenfolgenden Stücke für das Rocueil üe Lro2At,
I. Zwey große Frist» auf einem Blatte; die eine stellt denRaub der Launen, die andere den Frieden zwischen denRömern und Sabinern vor, nach den Gemälden von Juskius Romanus, 'm Kabinct des Duc d'Orleans.
». Die drey Göcünea berciren sich zum Urtheile des Paris,nach dem Gchialde von per.» delVnga, im Kabiner desDuc d'Orleaus, gr. Fol.
z. Venus und Advnis, nach Albemi, mit der Unterschrift:st mo« cder IN qu. Fol.
III. Louis Simonneau.
Der jüngere Bruder von Charles, Zeichner undStecher mit der Nadel und dem Grabstichel, geborenzu Lrleans im Jahr 1656, und gestorben zu Paris imJahr 1728. Cr scheint seinen Styl nach den Werkender Audraus gebildet zu haben, und indem er dieNadel mit dem Grabstichel verband, wußte er eineangenehme Abwechslung in seine Stiche zu bringen.Er zeichnete richtig und drückte die Extremitäten seinerFiguren wohl aus. So wie sein älterer Bruder ward