Nie. Dorigny.
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und vielleicht ist er nach Gerard Audran als dererste Stecher für den großen historischen Styl zu betrach-ten; ob er gleich ein guter Zeichner war, so ist seineZeichnung doch nickt von so großem Geschmacke alsdie von Audrqu, und seine Striche sind wenigermalerisch. Seine Stiche von. der Abnehmung vomKreuze das Daniel volrerra, der Transfigurationvon Aaphael, der Kartons von demselben Meister,werden seinen Ruhm auf immer erhalten. Er legteseine Striche auf eine breite Manier an, die ihnen einegroße Festigkeit gab, und scheint den Grabstichel miteben solcher Leichtigkeit als die Nadel geführt zu haben.Alles athmet Leichtigkeit in seinen Stichen, es scheintdaß ihm nichts Mühe gekostet habe. Seine Grund-schraffirungen sind im Schatten weniger enge als dievon Audran und gewähren daher weniger Ruhe;besonders steht er aber diesem großen Künstler nachin den Strichen der Lichter und der Halbtinten. Inden acht und zwanzig Jahren, welche Dortgirp inItalien zubrachte, stach er die Gemälde der großenitalienischen Meister, verschaste dadurch den Lieb-habern den Genuß dieser Meisterstücke, und vermehrteaußerordentlich sein Ansehen. Der Londner-Hofmachte ihm den Vorschlag die Kartons von Rapdael,