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Handbuch für Kunstliebhaber und Sammler über die vornehmsten Kupferstecher und ihre Werke : vom Anfange dieser Kunst bis jetzo : chronologisch und in Schulen geordnet / nach der französischen Handschrift des Herrn M. Huber bearbeitet von C.C.H. Rost
Entstehung
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Sein Vater / der ein Maler war, lehrte ihn alles waser wußte; darauf schickte er ihn nach Paris in denUnterricht des Jean Bapriste Corneille. Es waraber seinem Genie nicht möglich, sich an die strengenRegeln samer Kunst zu binden; er bildete sich eineeigne Manier, und siudirte die Natur auf den Gerüstender italienischen und französischen Possenreisser. Fau-nen und Satyren sind die Licblingsgegenstände seinerKompositionen. Auf einige Stücke von ernsthaftemCharakter», ward er im Jahr 1715 bey der Academieder Malercy aufgenommen. Er hatte den Rnhm, denberühmten Watteau zu bilden; aber nach Verlaufeiniger Zeit trennte er sich von ihm; es verdroß ihnso sehr sich von seinen Schülern übertreffen zu sehen,daß er auf immer die Malerey verließ und sich demNadiren widmete. Seine Gemälde sind gänzlich ver-gessen ; man sucht aber noch seine Zeichnungen undradirken Blätter, in denen man viel Geist und Leich-tigkeit findet; Eigenschaften um derentwillen man dieUnrichtigkeit der Zeichnung übersieht. Seine Werkshaben noch diesen besondern Charakter, daß alle seineSylphen eine spielende Miene haben.

Gillot hat viel radirt: Gersamr giebt, mit Jnn-(Vlll.Ban^ B