Comte de Caylus
73
lang erschien im Jahr 175? mit dem historischen Elogedes Autors von M. le Brau. CaMis vereinigte mitTalenten des Geistes, Vorzüge des Herzens- Er warvon strenger Rechtfchaffrnheit, und ein entschiedenerFeind der Prahler und Schmeichler. Indeß war erdoch Mensch genug um auch seine Flecken zu haben.Die offene Einfalt seines Charakters gieng vielleichtin seinen Aeusserlichen zu weit, welches er fast immervernachläßigte. Seine Laune war nicht immer gleich,und seine oft ungestümmen Manieren entfernten dieje-nigen von ihm, welche seine offene Manier an sichgezogen hatte. Folgende Anekdote schickt sich hierher.Dieser berühmte Kunstliebhaber hatte in seinem Testa-mente verordnet, auf sein Grab, welches in der Kirchevon St- Gcrmain de l'Auxerrois errichtet werdensollte, nichts als eine Etrurische Vase zu setzen. Einerseiner Zeitgenossen, ein Mann der die meiste Aehnlich-keit mit ihm hatte, Diderot, übernahm seine Grab-schrift. Er erzählt selbst die Sache auf folgende Art:
« I/s§ent 6 s ls ksbrlgus 6 s 8 sint-Lermsin 6 sx, l'^uxsrrois trouvs 1 'autrs jour un pln-
,, lc) 8 oxks 6 ai >8 la rue, lul 6 it: Vous 6 evrie 2dien Haus 6 onner uns inscriptlon pour I'urns» 6 u Lsmts 6 e ^a^Ius. Lll hien l rez?on6 taut