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P. Subleyras.
und erhielt den ersten Preis bey der Akademie: DieAufgabe war, die eherne Schlange. Eb ward dabeyernannt nach Rom zu gehen, wo er sich vollends ver-vollkommnete; und da die Lebensart in dieser Stadtnach seinem Sinne war, so ließ er sich daselbst niederund heyrathete die Signora LNaria Felice Tibaldi,eine berühmte Miniaturmalerin. Sublezwas erfandmit Leichtigkeit, machte seine Ordonnanzen mit Ueber-legung und ze.chnere correkt. Seine Laufbahn dauertenicht lanqe; er starb in einem Alter von 50 Jahren.Er genoß bey seinem Leben seines völligen Ruhms;die große Anzahl von Gemälden, die er für Rom undandere Städte machte, sind Beweise seines Geniesund des Reichthums seiner Ideen.
Er hat einige von seinen Erfindungen radirt, undgehört nach dem Urtheile von Wareler unter die Malerwelche die Nadel am meisten mit Geist und Geschmackgeführt haben. Seine" Schraffirungen sind von vor-kreflrcher Wahl, ohne daß es scheint als habe er sichdieser Wahl befleiffigt. Als Beweis seines Talents indieser Art, darf man nur sein radirtes Blatt, dasMahl bey dem Pharisäer anführen:
1. Die eherne Schlange, davon die beichnung den Preis bey
der Akademie erhallen hatte, in qu. Fol-