in England. rz
bis auf John payne, der unter Carl I. blühete,und dessen Bildnisse wegen der Schönheit seinesGrabstichels besonders geschätzt werden.
Der Geschmack der Engländer in dem ersten Jahr-hunderte ihrer Stecherkunst neigte sich zu den Bild-nissen, davon die Liebhaber Sammlungen anlegten;ein Geschmack, der in England noch immer Anhäir-ger hat. Die meisten in diesem Zeitraume gestoche-nen Bildnisse sind mit vieler Nettigkeit, aber zugleichauch mit vieler Trockenheit ausgeführt. Ausser denBildnissen dann fanden die Künstler doch noch Ar-beit bey den Buchhändlern: Der Geschmack für Vig-netten, und überhaupt für Bücherverzierungen, hatimmer in England geherrscht.
Wenn es etwas von Bedeutung zu stechen gab,so nahmen die Engländer ihre Zuflucht zu den fran-zösischen Stechern, die noch zu Anfange des vori-gen Jahrhunderts in allem Ansehen bey ihnen stan-den. Es waren schon mehrere französische Künst-ler nach London gekommen, wo sie mehr Aufmun-terung fanden als in ihrem Lande. Unter der Re-gierung von Georg I. ward Aicolas Dorignydurch Vermittelung des römischen Hofs noch Lon-