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W. Faithorne, der Alte.
Kunstliebhaber, Mb« de Marolles, verwandte sichfür ihn. Er besuchte überall die Künstler, undmachte besonders Bekanntschaft mit Naneeuil, dessenRath ihm sehr nützte.
Um i65o kehrte er in sein Vaterland zurück undließ sich zu London nieder, wo er einen Kupferstich-handel errichtete. Er verkaufte nicht allein seineeignen Werke, sondern auch die anderer englischerKünstler; dem ohngeachtet fuhr er fort, für Buch-händler zu arbeiten. So wie ^anreuil, zeichneteer Bildnisse nach der Natur mit verschiedenen Stif-ten, um sie hernach in Kupfer zu stechen. Ausserdemmalte er in Miniatur; und seine Arbeiten in diesenbeyden Gattungen sind sehr geschätzt.
Fairchorne, so wie s)a>'ne, gehört unter die vor-nehmsten englischen Kupferstecher des XVII. Jahr-hunderts. Der größte Theil seiner Blatter bestehtin Bildnissen, ob er gleich auch einen großen Theilhistorische Stücke gestochen hat. Gewöhnlich arbei-tete er ganz allein mit dem Grabstichel, manchmalaber bediente er sich auch der Nadel. Sein Geschmackin der Stecherkunst hatte lange Zeit Aehnlichkeit mitdem der niederländischen Meister, aber nach seinerRückkehr aus Frankreich nahm er eine breitere Ma-