Band 
Zweyter Jahrgang.
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§84 »»»«««MMMMW,

„ sink auch (fahrt das Gesetz fort) »der Rat und die» Bürger gemeinlich übireinkommen, und haut es ges,, schworn: Swa dehein Lantmann uns Uebil tuot, und» Recht von versprichet» ( sich des Stadtrcchts nichtbegnügen will),, swer uns darzuo hilfet, den fol der Rat» und die Bürgere» (gegen die Rache des bezwungennen Händelmachers) » schirmen, ob joch enre, der uns», den Schaden tuot, Mage» (Verwandte und Anhang)„ in der Etat hat ». (II. B. z. Tit.) — Hinwieder, imzweyten der oberzählten Fälle: » Swa der Lantmann Hers» inkumt, den sol enkein Bürger vahen eim andern Lants» «ran ze liebe, noch angriffen, ald er git ze Buzze II.„ Marche der Etat, und sol den Gevangen unschadehaft„ machen , und Widergeben al sin Guot » (deßen er sichzugleich mit seiner Person bemächtigt hatte). » Des Kläs» gers Buzze stat an des Rates Eide. Swie er derr, nit geleistcn mag, so sol man im die Stat verbieten.,r Swer in darüber gehaltet, der git der Stat ze Buzze» II. Mark (II. B, 7 , Tit.) —Und endlich gehörtvielleicht am füglichsten hieher eine gleich vor der obigenstehende Satzung unsers Richtebriefs : » Swa ein Burs» ger mit des Rates Urloub den Lantman pfendct, der» sol das Recht han, von der Gehorsami, das ers mit„ Urlobe hat getan : Swas Schaden er der Pfandunge» hat gehat, also das er bchaben mag ze dien Heiligen,» was der Schaden ist, der Schaden und der Erre sol» rechte Vordrunge sin » ; d. h. Er soll Kosten und Scha-den zu der Hauptschuld schlagen dürfen. » Und sol das» stan uf dem Rate nach siner Bescheidenheit. Ist abir» dasder Lantman darnach kumt, und dem Bürger Recht„ wil tuon , da sol in der Rat nit twingen wan an dem» Guote das über die zwene Schaden wisset »; d. h. Ersoll ihn lediglich zu Befriedigung seines Gläubigers, inAbsicht auf die Hauptsache und auf die Kosten, anhalten.(II. B. 6. Tit.)