Band 
Zweyter Jahrgang.
JPEG-Download
 

dem Abdrucke seines Wesens, dem fernen Schatten feinerKräfte; und in demselben meinen Bruder, in dem ich michselbst erkenne. An der Hand der Muse fühle ich allent-halben das regelloseste Wesenmeer, in welchem sich meinGeist verwirrt, das mit ungemcßner Kraft sich auf michdrangt , meinen Blick verhüllt, mich zu erdrückenscheint (*) — und doch dabey eine Einheit, Ein Gan-zes wo kein Maaß von Grösse ist, wo auch das klein-ste Geschöpf sich als einen unzertrennlichen Theil er-blickt -die grosse Natur, in welcher wir leben und

sind. Es ist, als ob sie zu uns spräche:

Dem Schönen , das die ganze Welt dir zeigt,

Geh lockend nach, bis es dein Trieb erreicht-

Bis du den Geist, wie er die Welt durchleucht,

Eich selbst gebiert, erzeugt wird und erzeugt,

Im Mensch,» ihn, in ihn, den Menschen, findest.

Verlasse nie die Kette der Natur!

An jedem Ring strebt jede KreaturNach deiner Lust mit andern um die Wette.

Doch schlummre nie bey einzeln Ringen ein;

Dein Ruhxlatz soll stets bey dem letzten seyn,

Den Gott selbst hält, der Herr der ganzen Kette!

wtthof.

Wann wird er kommen, der uns dies grosse Gemahl

*) liiv Leing is lwnnillels, unlearckablc, imxenetrable. In

Immenlitv all Miougkt is loli; pane;- givss o'cr kia piiglit:nmi veary'ck Imagination lxenäs itlelk in vain ; üncking no Loaltnoz vimit ob tliin Ocean , nor , in tke dickest Trat! tkro' u-iuckit loara , one Point vet »sarer tke Liroumlerenee tlian tlic lirkOenter -.vkence itxarte«! — Tlnis kaving okt ekla^'ck, tliN8 lal-Iv'ä kortk into tke vi-ie , evken return again a-!t!i>n

, krnck rvitk tlie so nie ok tkia lo narroev Leing, anckok ti>e Lulnsls ok tkat Iwmenle-one ; ,s ckare no mors bekolcktke ama^ing veptka , non löunck tke äkzls ok Veit;-,AloraMs. k, III. hocl. I.