Band 
Zweyter Jahrgang.
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Uniforms-Röcke an; ihre eignen werden aufbehalten/und mit ihrem Namen / nebst der Dauer ihres Verhafts,bezeichnet. Da ich bey einer hiesigen Magistratspcrsonmich erkundigte : Ob hier auch Verbrecher landsverwie-fen werden/ so schien derselbe bey dieser Frage sich sehr zuverwundern/und fragte mich hinwieder: Ob ich denn nichtIn den Gebirgen viele Fabricken angetroffen hätte? *)

Zu Tchafhausei» fand ich keine Gefangene, ausge-nommen in dem Zuchthause ihrer drey. Bey mehrermNachdenken und Beobachten über die vortrefliche Art,mit welcher die Zuchthäuser sowohl hier als zu Lremen,Hamburg und in Holland regiert werden, durch Vor-steher und Aufseher nämlich / deren Bcwegungsgrundzur Ausübung ihrer Pflicht keine grossen Besoldungenseyn können , so bin ich immer.mehr und mehr in meinerUeberzeugung bestätiget worden / die ich schon bey einerandern Gelegenheit in meinem Buche geäussert habe,baß durchaus keine eigennützigen Absichten solche Leuthereihen sollten / denen ein so wichtiges Amt anvertraut ist.Auch zweifle ich gar nicht, daß man bey uns nicht, ebenso gut als auswärts , Männer finden würde, die ausblosser Liebe zu ihrer Pflicht , zu ihrem Nächsten und zudem Vaterlandc / eine solche Stelle übernehmen, der-selben getreu und rechtschaffen obliegen, und sich alsodafür keine andre Belohnung, als den Beyfall ihrer Mit-bürger nnd ihres eigenen Herzens versprechen dürften.

Vetter zu sonnen; und dieses ist hier auch in den beßtcu Häusernüblich. Schade, daß solches hingegen bey uns vernachla'ßiget wird!

Hier wüsten die beyden Herren einander ganz mißverstanden ha-ben. Zürich hat keine Fabricken in seinen Gebirgen ; noch sinddieselben entlegen genng, um zu einem Siberien dienen zu können.Und überhaupt sehe ich nicht, wie die Zürchersche Magistratsper-son Howards Frage mit seiner Gegenfrage beantworten, und nochviel minder, wk der Britte solche verstehen konnte. F.