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zehnten durchdringen; dabey aber die Lehrer nur geplagtwerden, und ein ungeheures System entsteh«. Das Mit-glied, welches seine Meynung nirgends finden könnte, wür.de bald über das Ganze seine Klagen anstimmen, und derJugend den Glauben an ihre Lehrer zu benehmen suchen.Nur über politische Angelegenheiten kann das Mehr derStimmen tüchtig entscheiden: Erstlich weil kein Glied einesSenats in Staatssachen eine solche Uebermacht an Kennt-nissen hat, wie ein Professor in der Algebra oder Chymie überPersonen die von diesen Wissenschaften nichts oder wenigwissen; zweytens weil in öffentlichen Angelegenheiten je-der in einem gewissen Kreise wenigstens, nämlich in demseines Eigennutzens, helle ficht; und aus diesem zerstreu-ten Licht das Licht des Gesetzgebers entstehet. Alleinwissenschaftliche Sachen sind llngelchrten so fremde undunsichtbar als kleine Sterne denen die kein Fernglas haben.Es sollte darum die Kammer sich nicht mit dem Detailder Wissenschaften (den sie gelehrten Männern überläßt)wohl aber mit der Anführung und Ausbreitung derselbensich beschäftigen, als welcher , gewiß auch wichtigeTheil, Weltkentniß, persönliches Ansetzn, und die Machteines Gesetzgebers erfodert. Aus den nämlichen Grund-sätzen aber sollten hinwieder die Lehrer in der Kammerweder Sitz noch Stimme haben; wohl aber beydes inder Commißion.
Wenn ich von den wichtigsten Wissenschaften, von derPhilosophie überhaupt, von Logik, Chymie, Naturge-schichte u. s. f. u. f. nicht gesprochen habe, so ist die Ur,fache nicht weil ich ihren Werth und selbst ihre Uuentbehr-lichkeit für die Republik nicht fühle; wohl aber weil nichtsgefährlicher ist, als ein voreilig zu Papier gefaßter Plan.Weil Philosophie prächtig darauf steht, willman eineuLeh-rer in der Philofophiehaben. Ist kein tüchtiger Mann da,so kömmt der Nächsttüchtige, oder mit andern Worten der