Band 
Zweyter Jahrgang.
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Zwar die Erde scheint dir eine Höhle,

Voll von Nacht, durch die kein Schimmer bricht;

Aber ewig glänzt nm deine Seele,

Hell und hehr der hditern Weisheit Licht; ^

Und die Freuden , die du hier entbehrt,

Werden einst dir tausendfach gewährt.

Knaben, die du durch das PilgerlebenAu der Tugend Strahlen;!«! geführt,

Werde» zu dir dringen, dich umgeben;

Aus der Palme, die den Sieger ziert,

Einen -Kraut dir winden, der dein HauptEwig frisch und »«verwelkt umlaubt.

Sieh! Des Auferstanduen Aug' entsinketEinst der dichte Schleyer um ihn her:

Neue Erden sieht er blühen; trinketAus der neuen Sonne Strahlenmeer —

O! dann fenk'st du den gestärkten Blick,

Neuverklärter l auch auf mich zurück.

Denk' ich diesem Wonnetag entgegen,

Jünglings - Vater, Sänger, edler Mann!

O dann klopft mein Herz , mit lauten Schläge»,

Und die Jähre rinnet, wie sie ran»

Als ich stumm und bebend an dir hieug,

Und den letzten Abschiedskuß empfleng.

I. G. von Galis.

VIII.

Auf das Beinhaus zu Murten-

tioe 8M monumentum

> gerechtes Denkmal, das Eroberern gebührt,Die Stolz und Uebermuth zu ftcven Völkern führt,