for *) zu Gunsten der Contrvvers oder Fcchttheologie nö-thig befunden. Zwey Jahr darauf wurde ein zweytes Ca-theder für die Theologie gestiftet ; und nach neun undvierzig andern Jahren wurde zur Vervollkommnung derAkademie Niklaus Ü * * * *, mit Hintansezung HerrnCastMon/über die mathematische und physische Welt ge-setzt. So entstand nach und nach die heutige Akademie /die nun auf folgende Art eingerichtet ist.
i.) Ein' Professor Theolsgiae lehret die dogmatischeTheologie.
s.) Ein andrer giebet steh allein mit der Lontrovers ab/und widerlegt alle Ketzer von Confucius an bis aufVoltaire. Beyde sollen disputieren lehren.
z.) Folget ein Professor Philosophiere / der alle Theileder Philosophie und die sogenannte Dogmatische Phy-sik doziert. Lehrt auch disputieren.
4. ) Ein vierter lehrt die Mathematik und die Experi-mentalphysik.
5. ) Ein fünfter doziert die hebräische Sprache und dieCathechetik / d. i. die Theologie in Frag und Ant-wort / damit die Geistlichen Kinderlehren zu haltenlernen; auch disputieren.
6. ) Ein sechster lehrt die griechische Sprache und die philo-sophische Moral; auch disputieren.
§-.d Ein siebenter lehrt Latein, Geographie, Catechi-satton; Tags darauf den pirgü und die Mytholo-gie'/ hernach die Universirlgeschichtc und die practi-sche und theoretische Rhetorik. (S. Schulordn. von7770. p. z;.)
8 ) Ein achter ist Professor Juris und noch ein Glied derAkademie. Seine Schüler sind aber ganz unabhängig.
„ Den -4. Merz iSy8. ward eine zweyte Theologische Pro-„feffwn kriert, unh werden diese zwey Professionen mminehro»abgetheilt in krok. HieolsziL vigrMcs , L Theologie» ßleucvtic« ».