lungen kann gehoben werden. In denen so schulbekann-ten allersimpelsten Versen:
Htyro tu pstulm rscubans tub tsgmine kagiLslvellrem temü Nu!»m meelitaris nvonu u. s. f.muß der Knabe wissen was Älulu, also was das ganzeGöttersystem ist; dann auch was Nukuu meänarm svenaist. War»!:: meäitnris? warum lVIuüun meäituris? warumavena? Ohne einmal von der eigentlichen Bedeutung derganzen Ecloge zu sprechen, so sind bey jedem Schritteviele Auslegungen nöthig, die / vereinigt mit den unver-meidlichen Schwierigkeiten auch der allerdeutlichsten Grasmatik / den jungen Kopf in einem Labyrinth herumfüh-ren, aus welchem ihn nur die bcßten Lehrer zu rettenfähig sind. Auch findet sich bey jedem römischen Schrift-steller beynahe in jeder Zeile eine oder mehrere metapho-rische Bedeutung; und doch sollte der Knabe die ursprüng-liche Bedeutung vor der mcthaphorischen wissen.
Hier muß sich jeder Leser erinnern, daß den zusam-mengesetzten Begriffen (die das Werk unsers Geistes sind,und Locke moäes mixtee. nennet) allein die Worte eineEinheit geben. Die Bestandtheile dieser Worte, odervielmehr dieser Begriffe, sind in jeder Sprache verschieden,so daß vielleicht nicht ein einziges Wort von dieser Art inirgend einer Sprache ist, das in einer andern Sprache ebendieselben Bestandtheile, also eben dieselbe Bedeutung hat-te. *) Auch ist eine zweyte Schwürigkeit in Erlernungder alten Sprachen auffallend; diese ist, daß mit dem ei-gentlichen Sinn des Wortes in jeder Sprache solche Ne-benbegriffe verbunden sind, die den hohen oder niedern
*) Selbst die Präpositionen stimmen nicht genau mit einander über-ein. Der Deutsche sagt: Er ist auf seiner Stube; der Franzose:II L5t ck/M gl clmmbre. Jener : Sich m das Fenster stellen;dieser: -ils kenbtrs. — Auch die Hülfswörter uicht. Der Engeilauder sagt: eoU; der Frmuvs: /'e,- kroich