Band 
Zweyter Jahrgang.
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wenn der müßige Adel ihm frohnen muß/ und vielleichtmehr als der halbe Theil der Herrschaften in der Waat,deren doch über hundert sind, sich in Händen von Han-delsleurhen oder Glüksrittern befinden. Wie vielen gehk'sda, wie dem Sosias im Ampithrion; der ist Herr, beydem manisset. Doch ist merkwürdig daß keines diese Häu-ser lang im Besitze seiner Herrschaften blc bt. C> pet, die an-gesehenste dieser Baronien ist ein Beweis davon. Immerin Händen sehr reicher Häuser (andre vermöchten sie nichtzu kaufen), ist solche in einem beständigen Creislaufe; undda die Regierung das Lod (I-mclacio t, eine Abgabe die beyEdellehen den sechsten Theil des Werthes abwirft, beyjeder Handänderung durch Kauf beziehet, so macht diesesRecht eine der wichtigsten Einkünfte des Landesherr» aus.— In diesem Jahrhunderte, da man nur zu erwerben suchtum zu gemessen, erhalt sich der Reichthum kaum zwey Ge-schlechter durch in einem Hause. Der Grosvater war arm,der Vater erwarb, der Sohn genoss— der Großsohn istwieder arm. Folge des Luxus, der, wie die Zeit ihre Kin-der, seine Mutter auffrißt, und, nachdem er den Boden,auf dem er groß worden, erschöpfet hat, selber zu Grundegeht. Das Glükerad dreht so gut um wie das Spinnrad;und zwar, dünkt mich — ich weiß nicht ob ich mich irre—immer geschwinder! Besser ists, Freund ! auf sicherm Bo-den bleiben, als sich der Höhe zu vertrauen; so schwin-delts uns wenigstens nicht. Unser kleine Engelländerpocht zum Drittenmal an der Thüre. Leben Sie wohl.

XX. Brief.

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Ich sagte ihnen letzthin, der junge Britte habe michunterbrochen. Ich sollte eben mit ihm einen Ausfallnach Romainmoitier zu Pferde thun; denn reiten liebtSchw. Mus 2. Iahrg-i1. Heft. Sss