litlscher Freyheit aus den meisten Monarchien grasten-theils verdrängt werde, und der Antheil der höchst sel-tenen Männer bleibe, welche die Seelenruhe, die ausgemeinnützigen Handlungen im allekweitesten Sinn vor-züglich entspringt, für das gröstc Gut halten, und denVerlurst aller äusseren Vorzüge des Glücks, dem sie sichin Regierungsgeschäften durch ihre Denkensart aussetzen,geringe schätzen. Hieraus folgt auch ganz natürlich , wasnäher zu unserem Zwecke dienet, daß die monarchischeRegierungsform der Triebfeder der Ehre den großen Ein-fluß auf alle Handlungen der Regierung gestatte, Unddie Erfahrung diese Triebfeder beynahe zu einem chatack-terischen Kennzeichen der Monarchie erhebe.
Wenn man die Früchte der politischen Freyheit ken-nen will, so muß man die Art und Weise untersuchenWie wolgeordnete Repnblicken regiert werden, und wieauch würklich, wenn man die Geschichte zu Rath zieht,die meisten eine geraume Zeit regiert worden sind. b-lluzxopull luprewa Icx ello ist eine in Freysta.tten erfundeneund bloß auf ihrem Boden fruchtbringende Maxime. Diesevon monarchischen Regierungsgrundsatzen ganz abwei-chende Vorschrift dürfen die Regierungsglieder auch ineiner Aristokratie , wenn sie nicht ganz verdorben ist,nicht einmal angreifen, geschweige denn umstossen, oh-ne das allgemeine Zutrauen, dieses Hauptfundament ih-res Ansehens unwiederbringlich zu verlieren. Ihr Ein-fluß aus alle öffentlichen Berathschlagungen und Ent-schlüsse ist in jedem Freystaat jederzeit sehr groß gewesen;denn sie entscheidet oft in Fallen wo das Antreffe desganzen Staates auf dem Spiel sieht; und ehrgeizige Pri-vatabsichtcn würken in einer Republick selten wie die Lei-denschaften der Fürsten, im Grossen und öffentlich. Dasjn Königreichen ganz unbekannte heilsame und die Geistes-bildung so sehr befördernde Interesse welches aste SkagtA