Band 
Fünfter Jahrgang.
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heil anstiften könne; wie ste den Herrschende» Kopf undHer; verrücken; wie in ihrer Atmosphäre kein rechtfchaffe.ner Mann mehr den Lohn der Tugend einerndken könne,das Laster hingegen völlig straffrcy ausgehe; die ihrenCreaturen, um Geld und gute Worte, was fle nur wün,schen, zuzuschanzen, und hingegen alle andern mit leerenWorten abzuspeisen wissen; wie ste, den Motten oder Rat-ten gleich, wenigstens an allem nagen, was ste nicht völ-lig auszehren können; und mit wie viel Recht der Welk,weise Antisthenes — wenn's zuletzt darauf ankäme, zwi-schen einem Raben und einem Schmeichler zu wählen —dem erster» den Vorzug gebe, da derselbe doch nur dieTodten, dieser hingegen die Lebendigen frißt. Was dennaber noch das Unerträglichste sey, sehe man diese Leutheimmer mit Pracht und Zierde angethan; für den Schadenden sie anrichten treffich bezahlt, mit den beßten Weinenbezecht; oder am Brettspiele sitzen, und kurz, in allenWollüsten schwimmen; erblicke ste, zum Lohn ihres ewigenNichtsthuns, meist aus dem Gipfel der höchsten Ehtenstel.lenii.s.f. «Ja»! (fällt hierssastusein),,nicht wahr, z.„B. die Herren Canzeüisten» ? »Ach»! (fährt Misaulfort) »wären es nur diese! ES giebt wahrlich noch ganz„andre weit trägere Hummeln, die den beßten Honig„aufzehren — und weit gefährlichere Hofschranzen; und„da setz' ich namentlich jene Fratc's oben an, welche zu-„mal, vermittels der Beichte, sich der Herzen unsrer„schwachen Fürsten bemeistern, und dieselben bereden kön-„nen, daß der Himmel für ste auf ewig verschlossen sey,„wenn nicht ein wohlgefüttertes von Fett spiegelndes Mit»„glted aus St. DominicS oder Francisci Orden, ihnen„ solchen öffne: Denn dazu soll heut zu Tage nicht mehr„jeder gottgeweihete Priester taugen. Nein, es muß, eS„muß ein Klostermann seyn — gleich als ob die Anferste„hung von den Todten erst mit den Klöstern aufgekommen