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sprechend sy: » Der Künig oder »unser Herr der Künig «»u. s. s Bruchend weder Majestät, Gnedigster nochGnaden.
Was will einer Gnaden rinnen, so er nit weist, obimm der Keyser, Küng oder Fürst gnedig ist?
Aber sin Oberen stn Herren nennen, das ist eerlich;das habend ouch vnnsre Eiteren gebrucht, vnnd nit wyter.
Wan sagt, das an yctzigen Herrn Keyser Earoli Hofder Schmeichelwort wenig gebrucht werd. So man vomKey»er red, sprech man: »Der Keyser», oder, „unnsev»Herr Keyser». Dann (als man sagt) er als ein lobliacher Fürst nit vil vff Schmeichle» acht *).
VI.
Amand von St. Tryphon.
Ein lyrisches Märchen aus dem zwölften Jahrhundert.
- 788 . **)
,,^ommt kühlende Weste! kommt, eilet zu retten!
Entschwebet den Höhen des spiegelnden Meers!
Erlöset den starrenden Arm von den Ketten,
Vom lastenden Ruder! Auf! eilet hieher! ,,
»Führt, plätschernde Wellen, uns näher dem Lande;
Hebt stummere Wellen euch, jaget ihm zu!
Es drücken und wunden die eisernen Bande
Gott! deine Verehrer — o! leih ihnen Ruh!»
*) Am Ende dieses Aufsatzes (so wie derselbe mir neuerlich iu bigHände gefallen ist) stehet von des Kürcherscheir Antistes Bul-Irngcrs Hand: „Diß vorgestellte Meynung ist uß Herr Doclvy»Vadiani Bücheken abgeschribe«. 1544. ».
*') Veranlaßt durch Oesterreichs Feldrüge gegen die Türke«.
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