sende Alter und die Beschwerden, unter welchen seine Ma»schine gegen das Ende seiner Tage litt, noch um ein be.trächtliches vermehrt.
Seine Correspondenz war in jedem Zeitraum seines Le.bens weitläufig, pünktlich, und wurde in englischer, fran«rötlicher, deutscher, lateinischer und italiänischer Sprachegeführt. Es find sechs Bände lateinische Briefe und dreyin deutscher Sprache, die von gelehrten Männern ausverschiedenen Gegenden von Europa an ihn geschriebenwurden, öffentlich bekannt gemacht worden; seine eigenenaber find «»gedruckt geblieben.
Es ist sehr zu bedauern, daß er selten Entwürfe vonseinen Briefen machte, weil er selbst darzu viel zu sehrbeschäftigt, und niemals reich genug war, einen Sekre»tair zu halten. Seine zwey Haupt-Corrcfpondenten,denen er sein Herz öffnete, waren Bonner von Genf undJohann Geßner von Znrch. An letztem schrieb er ent-weder in deutscher oder lateinischer, an Herrn Bonner.in französischer Sprache. Dieser berühmte Freund Haklcrs besitzt in Manuskript sieben Bände seiner Briefe; eswar eine ununterbrochene Correspondenz von drey undzwanzig Jahren, die sich im Merz 1754. anfieng, undnur wenige Tage vor seinem Tod im Dezember 1777. en»digte. Dieser Briefwechsel umfaßt eine grosse Menge vonGegenständen, vorzüglich Physiologie, Naturhistorie, Ein-richtung des Erdbodens, Politik, Moral und Religion.Hallen war gewohnt in allen Fälle» seine Freunde umRath zu fragen, ihnen seine geheimsten Gedanken zu ent«decken, und seine täglichen Beschäftigungen zu erzählen:Diese Ergiessnngen des Augenblicks zeigen den allmähli.chen Gang seiner Studien, die Fortschritte seiner Entde-ckungen, und den stuffemveisen Wachsthum seiner Kennt-nisse.