Band 
Sechster Jahrgang.
JPEG-Download
 

745

lelns ergiebt sich hieraus wenigstens so viel, daß ihreWissenschaft sich weit über ihre Muttersprache und denPsalter ausgedehnt habe. Auch bey dieser Stift warenvor der Reformation 7. Chorherren und eine Schule/von welcher sich aber wenig Nachricht findet.

7. Rudolf lebte 41. Jahre lang in seiner VaterstadtZürch, in Adel, Reichthum und Ehre. Die Welt vcreleidete ihm, und er wurde Mönch und Priester zuRhema», wo er in der Mitte des XI. Jahrhundertseine Erklärung der Psalmen schrieb, die noch daielbftvorhanden, und welcher, zu seinem Lobe, folgende Versevorgesetzt find:

Loclicis eA kujus kresb^ter su-

vivliii cnltus Konus Läetis silsu-

nstus gonerolo tsnxmne xri-tzeünL (juiucjueunio tetrs tretrennis vixit ibi-Aokt opibus, P.^trin, notis hiretis L smi-Lt Nourckus krLius sä Llsuürs Lei 71) tlenitri-()uT proprüs rsbus surrunocjue Isbors xars-Ilübus Leeleg» xietste tu» commockr-Loilicet das Floilss kill kulzori niten-Vüäorum, Itsksnum, ksterivmyua äeoen-Lt zeminss cslices, Quorum xrimus sureus ex-ilier sb srzento speÄscu!» luciäs xres-

Äor

äem

cis

vlt

t»

Ast 7r).

Irrig wird derselbe von Gerbert 7;) mit einemspäthern Rudolf von Radegg vermischt.

8. Amarcius (koeta). Dessen Angedenken hat sich weitvon uns erhalten, nämlich in dem Lkronico TAeoet.

eines Priesters zu Embeck in tHrcderfach,sen, der zu Anfang des XV. Jahrhunderts gelebt, und

71) Nicht nur Einsicdeln, sondern auch Rhema», war so ge-weiht. S- r. I. P. 4 Z;, 5l, 67. ll. s. f.

72) S- k. »»» rte, Ililt, Kbk-rau?. sp. P. Z4r>

7z) Itiuer. x. »84.