Band 
Sechster Jahrgang.
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nung verdrängte, und er täglich mehr mit dem Feuer undSchwerdt seines Mundes wie seines Herzens gegen diejeni»gen zu Felde zog, für die er doch in einer andern Bezie-hung sein Leben aufzuopfern schien — wie war es mögelich, daß nicht nach und nach auch die treilichsten seinerFreunde sich zurückziehen, und mit stiller Wehmuth dieVerstimmung eines Mannes beweinen mußten, der demStaat so wichtig auch bloß durch seine wissenschaftlichenKenntnisse seyn konnte, und den nur der gänzliche Man-gel an richtiger Kenntniß und nöthiger Schonung desMenschen hinderte, das Grosse und Gute in vielen Fällenmehr als blos wollen zu können.

Ein wichtiges Phänomen war Iezcler in jedemSinn! — O, wer weißt dieses besser, alS ihr, Edlemeines Vaterlandes! K**, St**, P**, P'*, I**,H * *, die Ihr so manche grosse Tugend des nie von EuchVerkannten mit schonender Menschenliebe, der Würze deSGuten, geheilrget habet. —

Die unerschütterliche Festigkeit seiner Grundsätze; diefelsenfeste pünktlichste Treu in Besorgung jedes ihm aufge.tragenen Geschäfts; die spartanische Strenge seiner eins»-chcn Lebensart; seine kalte Verachtung aller schiefen undkrummen Wege; seine rastlose Thätigkeit, mit der er daSGute wollte wie er es sah; seine unverkennbaren Ver-dienste um die kostbaren Waldungen unsers Landes, derenKenntniß und vorzüglich geschickte Behandlung er stch oftin Sturm und Wetter auf Unkosten seiner Gesundheit er-kauft hatte; die gewiß grossen und ausgezeichneten Ver.dimste um die Oeconomie des Staats, besonders beyBauanstalren, wo seine tiefen Kenntnisse, und der genaue,beynahe ängstliche Detail seiner Rechnungen die vortref.lichsten Verwahrungsmittel gegen den Eigennutz schlechterBeamteten und treuloser Arbeiter seyn mußten: — Diese,und noch so viel andre wahrhaftgrosse Eigenschaften eines