Band 
Sechster Jahrgang.
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schen Officiers betrieb. Diese drey klagten sehr über dieewrgen Auszüge die ffe hier erdulden müssen, und womitman sie zu ermüde» suche; und über den Mangel vonAchtung überhaupt gegen unsre Nation, woran diese bis,weilen zum Theil selbst die Schuld trage 7). Sie be,schwuren die Botschafter, sich ja nicht erschrecken zu las.sen, noeb zuzugeben, baß durch ein unanständiges Trak.tament, m ihren Personen aufs neue und noch mehr dievaterländische Ehre gekränkt werde.

Escher und Daxelhofer dankten für diese gutgemeynteAufmunterung, deren jedoch niemand weniger als sie selbstbedurften, da diese Art zu denken ganz die ihrige war.

Sie bewiesen es bald, als Bonnoell und Giraudkamen, ihnen die Audienz bey dem König auf den näch-sten Sonntag anzukündigen, und vorschlugen, bey dieserGelegenheit dem Dauphin und dem Herzog von Or-kans wenigstens, ihre Ehrerbietung zu bezeugen.

Des letzter» halber, oder des Compliments bey demSohn und bey dem Bruder des KönigeS, baten die Ab-gesandten nochmals, enthoben zu werden; und ehe ste sichzur Audienz bey Sr. Maj. selbst entschlossen, begehrtensie zu wissen, unter welchen Ceremonien sie statthabenwürde?

7) Molondin insbesondre sprach mit dem Feuer des belebteste»Patrioten. Nach ihm sollten die Städte der Eidgenoßschaftohne Rücksicht der Religion in eine engre Verbrüderung sich ein-lassen, weil man in den Demokratien aus Festigkeit und Behaup-tung der Grundsätze nicht zählen könne. So ungefähr drücktesich auch bey einem andern Anlaß Herr von Affry, der Guber-ualor von Neuenburg, aus, und der Oberste von Galis, derLaadsmann und Gegenfüßier der Stuppa, die er als Personenschilderte, welche ihren Eigennutz und ihre Grösse, wenn sie sol-che nicht anders befriedige» könnten, selbst auf die Erniedrigungdes Vaterlandes gründe» würden.