Band 
Sechster Jahrgang.
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keinem Wort; und wir werden diese Bemerkung «-Untenvielleicht nicht ganz unwichtig finden. Aber jetzt noch eineanvre: Daß wir nämlich die sogenannte Brufr nicht mehrunter dem Boden zu suchen brauchen, da wir solche soeben über demselben gefunden haben, und uns dieselbewohl am richtigsten vorstellen/ wenn wir (freylich mitgeziemender Erwägung alles ausserwesenklichen Unter,schieds) an die Kapelle U. L- Frauen zu Emsiedelndenken.

Das wäre nun die älteste bis auf uns gekommene be-stimmte Erzählung von dem ersten Ursprung unsrer Kir-che. Andre setzen die Erbauung jener Bapclle oder Brustins I kior. und schreiben solche Barl dem Grossen zu:Bey Anlaß der Klage, die eine da wohnende Schlangewider ihre Nachbarin, eine Kröte, bey ihm angebracht,welche letztere der Kaiser mit Urtheil und Recht verbren-nen ließ 6).

Bullmger 7 ) und Srumph 8 ) hingegen behaupten,zwar ebenfalls irrig, daß die Wasserkirche i. I. ires.zum erstenmal von den Grafen Hermann dem Aelrernund Jüngern von Byburg erbauet worden; die Stif-tungsurkunde aber, wie der erstre sagt, nicht mehr vor-handen sey 9 ).

Allein, schon vom I. rrzo. habe» wir die Urkunde einesin der damals schon so genannten Zürcherfchen Wasser-kirche getroffenen Vergliechcs zwischen dem Leutpriester

von

5) Diese Erzählung hat, so viel mir bekannt ist, niemand als derAbt Gilbereisen und Propst Brennwald in ihren Aeitbüchero.Aus welchen saubern Quellen sie solche wohl mögen geschöpfthaben?

7) B. VI. A. 6.

8 ) I» seiner kleinen Chronick.

s) Womit er sie verwechselt, werde» wir sofort vernehmen.