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det: wiewohl in Ansehung der Entstehungs- Glaubens fähig seyn ? Zweytens, wie wer-Art und Beschaffenheit des Glaubens ist man den sie solches Glaubens theilhaftig? Diedoch nicht eines Sinnes- Das zweyte Ca- erste Frage ist wciüauftig abgehandelt, undpitel der Schrift des Herrn Buttstcts hau- es kommt darin» , wie man leicht denkendelt von den Grund-Sätzen, welche in der kan, vieles von der Natur der Seele vor.Schriftmäßigen Lehre von dem Glauben der Die andere Frage wird kürzer beantwortet,ungetansten Christen-Kinder müssen zum vor- Der Heilige Geist erleuchtet die Seelen deraus gesetzet werden. Der erste Grund-Satz Kinder unmittelbar, und richtet den Glau-ist dieser : Es ist nur ei» alleinziger selig- den auch an , ohne den ordentlichen Ge»machender Glaube. Der andere: Wo die brauch der Mittel, nemlich der Sacramenre
ordentlichen und gewöhnlichen Mittel undVeranstaltungen in dem Reiche der Gnadenzureichen, da darf man nicht nach auffer-vrdcntlichen und ungewöhnlichen greiffcn,noch in seinen Erklärungen Zuflucht zu Wun-d> rwerken nehmen. Der dritte: GOtt will,d.ff allen Menschen geholffen werde , undsie zur Erkävntniß der Wahrheit kommen.Der vierte: Die allgemeine Gnade GOtteswill nach dem vorhergehenden Willen nichtnur die Kinder selig haben, sondern sie wer-den auch nach dem nachfolgenden WillenGOttes würklich selig, und solcher ist dasReich GOttes , Marci 10 r 14. Und weilkeine Seele ohne Glauben zu GOtt kommen,und ohne diesen GOtt unmöglich gefallenkan, so müssen nothwendiger Weise die Kin-der , welche selig werden , auch den wahrenGlauben haben. Der fünfte Grund-Satz ist:Wenn der Glaube der Kinder ein eigen-thümlicher, gegemvärtiger, wahrer, eigent-licher, würksamer, thätiger und lebendigerGlaube seyn muß, so folget, daß solcherGlaube nicht ohne den würklichen Gebrauchdes ^ erstandes statt habe. Herr Buitstetlässet sich hierauf in eine gründlielre Unter-suchung des Glaubens ein, und bringt end-lich dieses heraus : In unserm Glaube» kanbloß das GOtt gefallen, was er selbst durchden Geist seiner Gnade darinn gewürket hat,nicht aber das, was unser eigenes Werk ist.Er legt auch noch zwey andere Sätze zumGrunde, die wir der Kürze halber verschwei-gen. Im dritten Capitel folget die Erklä-rung des Glaubens ungetanster Christen.Kinoer. Es kommt dabey auf zwo Fragenan : Erstlich, wie können Kinder dieses
und deS Worts GOttes. Die Erleuchtungdes Heilige» Geistes darf sich aber m Kin-dern nicht weiter erstrecken, als biß auf dieersten und nothwendigsten Glaubens-Lehren,ohne welche der Glaube nicht bestehen kan.Überhaupt ist des Herrn Buttstets Schrifteine der gründlichste» in dieser Materie.Sie ist aus Emladunqs. Schriften erwach-sen. Wir haben noch einen Anhang zu er-warten , den man aber auch als einen be.sondern Traclat wird ansehen können. Istfür ;o kr. zu haben.
Sranckfurt am Mayn.
Folgendes ist also emgelauffen r
8. D
Sonders Hochgeehrteste Herren l
Es haben dieselben in dero gelehrtenAachrichten , unter dem Titel Berlin^da Sie Herrn Georg Wilhelm weg-ners Philosophische Abhandlung vortden Gespenstern » anzeigten, unterwandernWorten Lero Meynung , daß es keine Ge»svenster gebe , mit folgenden auftzewccktenAusdrücken an Tag zu legen Belieben getra-gen : „Es überfällt uns allemal, sagen sie,„so oft wir von Gespenstern und Kobolden„schreiben, ein starker Schwindel, der mit„einem heftigen Eckel verknüpft ist. Sie„versichern, daß sie nie recht gut Gesvenste-„risch gewesen seyn , und es auch ihr Tag„nicht zu werden gedenken. Kurz! sie glaub-ten mit Herrn Weqner kein Gespenst«,„und getrauten sich in Gesellschaft siiner»„sich in dieser Meynung wider alle Gespen-„ster-Advocaten zu vertheidigen, zumahl,