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cle Ir korce Prciß davon getragen , der aufdie Frage gesetzt war, warum gewisse Cör-per, wenn man sie entweder nur bey denSonnen - Strahlen, oder auch am Feuer zuLaich brennet, ihr.Gewichte vermehren.Die andere Frage , wie man am besten denWeg eines Schiffes bestimmen könne, ohnedazu astronomische Observationcn zu brau-chen , ist nicht ausgetheilt, sondern auf dasJahr 1748. aufgehoben worden , wonebstnoch ein Preist auf die Frage der Aehnlich-k«it der Magnetischen Kraft mit der Eleetri.schen gesetzt ist. Anno 1749. wird man den-jenigen crönen , der von der wahren Ursacheder Veränderung der Stimme in einem ge-wissen Alter am besten handeln wird.
Leipzig. Aühier siehet man : Glückse-ligkeit des unverheyratheten Frauen-zimmers in der Geschichte einer Stan-des-Person des schönen Geschlechts ab.gebildet. Leipzig in der WeidemannischenHandlung. 1747. 8 vo. Wenn wir wüßten,Daß sich Durch das Buch auch nur eine ein-zige von unsern «Lchöncn zu dem Entschlußverleiten ließ, den ledigen Stand dem ehe.lichcn vorzuziehen ; so würden wir unS einGewissen daraus machen , die Feder ange-setzt zu haben. Doch, wir trauen unsernSchönen zu viel Vernunft , zu viel Sorg-falt vor ihre wahre Zufriedenheit, und zuviel richtige Gedanken von der Glückseligkeiteiner vergnügten Hryrath, welche durch dieWahl des Verstandes und der Tugend ge-troffen wird, zu, als daß wir uns einbildensollen , sie könnten durch die in oben gemel-
detem Werke enthaltenen Reitzungen in denIrrthum verfallen, dem ledigen Stande denRang über den verehligten einzuräumen.Inzwischen findet man nichts destowenrgerverschiedene Schönen, die sich durch unüber«steigliche Hindernisse genöthigct sehen , ihreAnnehmlichkeiten umsonst verrauchen zu las-sen , und ihre Jahre der Einsamkeit zumOpfer zu wiedmen. Diese bedürffen desTrostes, und vor diese hat der bekannte Nil«ter von Mouhy feine lttemoüc; ä'unL stlleäe gusllre 3cc. die nun unter dem Titel:Glückseligkeit eines unverheyrathetenFrauenzimmers rc. in unserer Mutter.Sprache ans Licht tretten , geschrieben.Das Französische Agneschen erscheinet hierin deutscher Kleidung. Sie ist jung, sie istschön , sie wird geliebt, sie läßt sich lieben,sie wnd zärtlich geliebt, sie liebt wieder zärt-lich , sie schlägt alle vortheilhaften Heyrathenaus , sie will sich nicht den Besitzen einesMannes unterwerffen, sie wählt stch davoreinen Maltheser Ritter zum Liebhaber, ersucht einen vertraulichen Umgang mit ihr,und sie gönnt ihm einen vertraulichen Um.gang; aber sie weicht nicht eine Näh-Nadelbreit von der strengsten Tugend ab. (Wennwir doch hier nur nicht so hartglänbig wä-ren! ) Die deutsche Uebersetzung ist würkiichsehr schön gerathen, und sie gefällt uns fastbesser, als das Original selbst. UebrigenSwünschen wir, daß alle Schönen , welchenicht heyrathen wollen oder können , eine«reichen und empfindlichen Trost aus dieserGeschichte schöpfen mögen. Ist für r st. 15kr. zu haben.
Bey den Verlegern dieser Nachrichten ist auch zu haben:
Die Kunst nach vielen erhaltenen Körben auf der Extra-Post glücklich zu heyrathen. ».174z. ä iL kr.
Joh. Friedrich von der Lith, 8 . 8 . Tb. v. Heilige Paßions - Reden, wie solche ehedem inden gewöhnlichen Fast - Predigten aus dem Evangelisten Luca einer VolkreichenGemeinde vorgetragen worden. 4- Franckfurt und Leipzig. 1747. - kr.
Diese Nachrichten sind alle Mitwochen in Zürich bey Heidegger und Lomv-iMie.Buchhändler, zubekommen.