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dürst« er vielleicht würdig seyn, daß ihm dieganze Schaar der Gelehrten weiter nach»Anne. Wie aber / dafern es ihm ergeht,wie es in der Fabel vom Berge und demPotte» heisset r
»Allein gebt acht, was kommt heraus?
».Hier ein Sonnet, dort eine Mauß.
Mich dünket, das Sprach - Rohr dieserKriegs-Ankündigung habe nach den locir ro-pici; sich gerichtet, und nichts verabsäumet,was zu Äeschmitzung seines Gegentheils be,förderlich seyn kan. Auch der gemeine Mannmuß sein Vorhaben unterstützen. Dieserschreyet, lärmt, und redet von tausend Un-gerechtigkeiten , wenn es ihm vor GerichteNach seinem Sinne nicht geht. Und denktSsrbey, sein Klagen erwecke doch bey die-stm und jenem ein Mitleiden.
Sehen bey diesen Umständen nicht die Her-ren Professoren zu Marburg der Kriegs-An-kündigung ganz getrost entgegen, und habenSie sich nicht aus alle Fälle in Bereitschaftgesetzt ? Warum hohlen sie aber bey prsöii-cst an den Reichs-Gerichte» oder auswärti-gen Rechts-Lehrern keinen Rath und Trost?Trauen sie ihren Kräfte» dieß alleine zu?
Ferner erinnert vorgebuchte Zeitung, daßdie Herren Professoren König und Hombergtmit ihren Anschlägen zu Hause bleiben kön-nen. Unterdessen glaube ich, der Herr Be-üachrichtigrr werde jedoch diesen Herren dieFreybeit gönnen, für das Wohl der Univer-sität Marburg mitsorgen zu vürffen. Da-hingegen den Herrn Manifcstmacher man bil-lig fragen sollte: Freund ! wie kömmstdu herein? Warum mischest du dich meiste fremde Sache, und suchest so gar mitdeinem gelehrten Macht-Spruche dieselbezu entscheiden? Irre ich oder ist mir recht,so steckt darinn ein Versehen, daß ermeldteHerren Professoren bey ihm vorher nicht umErlaubniß nachgesuchet. Jedoch hat er sichdießfalls die Schuld selbst beyzumessen , in-dem er sich nicht ehendcrzum Richter ausge-worfen, und seinen Namen bekannt gemacht!
Ich habe immiltclst die beyde Anjchläge,welche ein Dorn in des Herrn Manifestma-
chers Augen sind, mit Fleiß durchlcsen, undsinde, daß mehr angezogene Herren Professo-ren nicht ein Work von gegenwärkigem Pro-cesse gedacht haben : Sie sind nur bey denGründen ihrer Lehren stehen geblieben.
Des Herrn Professors Königs Sätze gehendahin : Ein Landes - Herr könne einen Ver-gleich Namens seiner Unterthanen treffen.Aus diesem Grunde könne ei» Unterthan ding-lich oder persönlich klagen. Dieses, wenner aus dem Vergleiche eine Klage erhebrt.Jenes, wenn er fein Eigenthum fordert,mid dasselbe aus dein Vergleiche zu beweisensuchet. Worin ist hier denn gegen die Gesetzeoder bewährte Rechts-Lehrer angestoffen?
Der Hvmbergkische Anschlag gründet sichauf den klaren Reichs-Abschied vom Jahr>zy4, welcher die Verhängung der Arrestebilliget. Hiernächst erläutert derselbe dieju-ristische Begriffe , von einem forensi unddem soro rei in«. Die vorgetragene Satzewerden sodann durch Anziehung tapfererRechlsgelehrten erwiesen. Warum soll manalso mit richtigen juristischen Lehren zu Hausebleiben?
Am Ende kömmt noch ein sinnreicher Ein-fall, welcher in Vcrgleichung der Universitä.ten Marburg und Koupes bestehet. Ist dießnicht in den Augen des Kriegs - Herolds et,was besonders , daß das Wort Burg inbeyden Namen befindlich ? Aus dieser Gleich-heit folgt der nnwiedertreibliche Schluß, daß,weil Cujacius von lloui-Ae; geschrieben , dieRechte würden allda pic , canä-cie ,nue und cnsse gelehrct, man dieses vonMarburg nicht sagen könne , weil es nichtkizchuiikAe; , sondern gerade weg Mar-burg heisset
Uebrigens freue ich mich über den Ent-schluß , daß dieses Manifest als ein Vorläuf-fer der gelehrten Welt mitgetheilet worden.Eine Probe, die zum Hauvt - Werke eineSehnsucht erwecket. Gewiß, dieses ver-meintliche Meisterstück hat mich nach demHauvt-Werk lüstern gemacht , welches sovieles zur Erbauung der practischen Juristenbeytragen wird.
Wenn