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Lenci-Lli; worden, theils von dem jetzt - re-gierenden Pabst Lensöiüv XIV selbst, theilsvon dem Vice-l^LÜäs dieses Ordens gehal-ten worden. Die erste davon hat die Auf-schrift : ZsnAMmi vorrnni diostri kene-sti'öii XIV. ?onr. O- dl. ^llocurio hsbirsin Lomiciis Lcneralibu; krscrum kviinorum8- krancisci (üonvsnruaüum XIll Lslenäsxjunisr /Vnni 1747 celehrsrix. Daß öftersPäbste bey dergleichen Versammlungen undCapiteln selbst vorgefessen sind, kan man ausdieser wohl abgefaßten Rede erfthen , da esheißt: daß LuZeniux lll. bey dem General-Capitul derer Cistercienier; LeeZoriu; IV.und ^lexancler IV. bey dem Capitul dieserkrareum ^linorum sich eingefunden habe.Was aber für Eigenfchasten und Tugendenein dergleichen 6«ners!is haben müsse, wirdaus dem 8. Lernksräo und 8. klssto K1. ge-zeiget , wobey des ?. ?szi mit allem Lob ge-dacht wird. Die zweyte aber führet folgen-de Rubric: Illuftriss. vomini , O. joannis)scok>i I^ljllo, 88- D. dl. LcneäiLti XIV.Osrarii Le in Os^irulo Qenersli Nr. klirio-rum 8. ?ranci'li7i Lonventu»Iium Vice - P,L-ficiis , scl Lenerslia Oomiris Urolulro, Na-dirs IV läus Mjss -Zuni 1 747.
ifkaumburg.
Fortsetzung der Beschreibung von denenL<ftix bcdolasticiz des Herrn dl.
Biedermanns.
Das fünfte Stück enthält I.) d 4 . Joh.David Fellers, Rectors der Schule zu Luc-cau in der Nieder - Laußnitz , frey - aufge-lesene Sammlung zu der deutschenSprache, >746. Der Herr Autor machterstlich weitläuftige Präliminarien von derWeißheit und Vernunft, hernach kommt erauf seinen Vorsatz, einige gesammelte Ver.besserungen in der deutschen Sprache vorzu-bringen, ob solche aber durchgängig Beyfallfinden werden, daran zweifelt man sehr,und wird sich der Autor gefallen lassen, daß,iö angenehm und zierlich ihm seine Meynungin der und jener Buchstaben- und Sykaben-
Erwählung scheint, so abgesclnnackt und An-zierlich dieselbe einem andern, der mehr aufDeutlichkeit als Zierlichkeit, mehr auf denwohleingeführten Gebrauch, als auf eine ge-kleisterte Neuerung sein Augenmerk hat, vor-kommen wird. Mein ! tadelt wobt der Au-tor mit Recht, wenn ich sage : In denenStudien, von derer Schüler, weil der vs-rivm den und der cZerstrivuü der habe Ta,delt wol der Autor mit Recht, wann ichschreibe: Hoch-Edler oder Hoch-Wohl.Ed-ler, da in der Mitten grosse Buchstaben,ein grosses L und W, wann er sich nachseiner Orbilianischen Herrschaft heraus läßt,mit diesen Worten : Beliebet dir dieseSchreibart, (besser Schreib-Art) so habeich Urfach dir zu befehlen, (er,! nos pc>-ms nsrsmüs) in andern Wörtern eben die-ses zu thun; also mögest» schreiben : Hoch-Geebrtcster mit einem grossen G. Der Au,tor muß vergessen habet,, daß ein andererTttnl ist : Edler ; ein anderer : Wohl-Edler; ein anderer: Hoch-Wohl-Edlerund Hoch-Edler, und also solcher wohldistincr und deutlich geschrieben werden kan,eben so, wie ich Gelahrter, Wohl-Gelahr-ter, Hoch-Wvbl-Gelahrter, und Hoch-Ge-lahrter zu schreiben pflege. Weiter sagt derAutor : Wann der Verfasser eines Briefesden Ehrentitel (besser Ehren - Tikul) Hoch-edler (besser Hoch-Edler) gebrauchet , so-darf er auch niemahlen das Wort Sie oderIhnen oder Dieselben annehmen, wenner der Person erwehnet, an die er schreibet,dann Dieselben ist der ylurslix, Sie undIhnen sind persönliche Wörter, sondern esmuß Dieselbe stehen. Ob aber darinneneine grosse Geschicklichkeit bestehe, und obdadurch die deutsche Sprache eine Zierlichkeiterlange, will man andern zum Urtheil über-lassen. Ferner bringt der Autor eine An-merkung bey aus einem an ihn ÜbermächtenBrief, da Sempromus, als Verfasser desBriefes, die innwendige Ueberschrift: Hoch.edler, (besser Hoch-Edler ) hochgeneigtevPatron! cum punÄo exclsirisncii gefetzt,und jprrcht: „Ist es nicht wahr, der BriefU » ,-stellet