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anwächst, desto besser wird man solche er»kennen, und desto angenehmer wird man siefielen. Die Sitten, die Gebrauche, dieErdbeschreibung, die bürgerliche und natür-liche Historie, die Reqierungssorm, die Re-ligion, u. s. w> werden methodisch abgehan-delt. Mas auch dieser Band hiervon nochnicht zeiget, das wird man in den folgendengewiß mir Vergnüge» wahrnehmen. In die-sem zweyten Bande findet man 46. schöneKupfer und Landkarte» , und unter selbigenfünf grosse Karten, welche als Zusätze zudem ersten Bande, und gewisser müssen zudem ganzen Werke, anzusehen find. Mantrist solche weder bey dem Englischen Ori-ginale , noch bey der Holländischen Franzö-sischen Ausgabe, an, sondern sie find aus demPariser Eremplar genommen. Diese hat derHr. Prevost von Hrn. Nie. Bellin, Inge-nieur be la Marine, und Aufseher über diein der Königl. Kammer in Verwahrung lie-genden Grundrisse und Karten, erhalten. DieNothwendigkeit und den Nutzen dieser fünfKarlen kan man aus den zwey Briefen er-sehen welche Herr Bellm deßhalbcn an HerrPrevost geschrieben hat. Man findet solcheebenfalls allbier in der Uebcrsetzung mit bey-gefüget. Ist für 6. fl. zu habe».
Fcauenfeld. ^brsZe äs lsuifimre äs;Inlsäte5, > 747. ll. I'omes. Der Au-
tvor diefes Buchs hat schon vor einiger Zeitdie natürliche Histon der Bienen herausgege-ben , und da dieselbe günstig aufgenommenworden , so hat er sich entschlossen diese Ge-schieht der Insccten als eine Folge derselbenin Druck ausgehen zu lassen, und weilen seinerstes Werck nur ein Versuch war, den Ge-schmack seiner Leser und seine eigene Kräfftenzu versuchen, so fahret er in feinem Unterneh-men for- eine kurze Historie aller Instcren zuschreiben , insonderheit deren die der grosseReaumür in seinen gelehrten und weitläufig,gen Sckrifften der Welt bekannt gemacht.Der allgemeine Geschmack, den man heut zuTag für diesen Theil der natürlichen Geschich-ten findet, die Begierd die ein jeder zeigt der
Natur in ihren Geheimnissen znfolgen, neueEntdeckungen zu machen, und die schon ge-machten zu kennen, entschuldigen und recht,fertigen nicht nur das Unternehmen des Au-thors, sondern es werden auch alle Liebhaberder Natnrlehre es angenehm und nützlichfinden ; Die Schreibart ist gemein und ein.fällig, aber deutlich und klar ; Der Ver-trag ist nicht neu, er folget dem Beyspiel deZgeistreichen Fonteaelle , der seine Schrillstvon der Vielheit der Welten in Gesprächenvorgetragen, und am ersten eine Marquistn,von dem Nutzen und Annehmlichkeit derWis-senschafft und den Wundern der Natur über-zeuget und gelehret, dieses schöne Geschlechtder Unwissenheit entrissen , in neue Weltengeführet, und demselben Wissenschafft undVortheile, die uns eigen waren, gemein ge-macht ; Auf diese Welse hat er das nützlichemit dem anmuthigen gepaarek, die wildestenVölcker gelittet, die rauchestcn Gegenden be-völckeret, indem er das Frauenzimmer in dieGeheimnisse der Natur, ja so gar in die Schu-len der Gelehrten geführt. Ihm haben Rol-let und andere die schönsten und zahlreichestenVersamlungen vornehmer Zuhörermnen zudancken; So folget das Französische Frauen-zimmer ocn Schülerinnen der alten Griechen,-und sch-mken ihre verlohruen Stunden derWcllweißheit und der Natnrlehre, und diesegewinl in diesem Staat ihren allen Glantzund Wehrt ; Also wirb niemand unseremAuthor die Art seines Vorirags verargen,welche sein Werck den Leseren angenehm ma-chet : Drey Versöhnen haben an diesen Un-terredungen Theil, er selbst unter dem Na-men Eugen, erwehlt zu seiner Gesellschafftnebst Clarice noch eine Mnge Persoh» einge.nahmen von den Vorurthelien der Jugend,davon uns manchmal die beste Auferziehungnicht völlig besreyet, und die die Naiurlchream leichtesten zu dämpfen und auszutilgenweiß. Hsrkense gibt ihm also mehr Gelegen-heit als Clarice, die schon allzuw-chl unter-richtet, zu seinen Anmerckungen ; Das ganzeWerck ist in rr Abhandlungen oder Unterre-dungen abgetheilt, und dann dienet ein Brief
an