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nigen ohnfehlbar nsm; ess gestanden habenmochte, da man zumal in einem tausend-jährigen Manuscripte der Evangelien , so zuVerona aufbehalten wird, noch jetzo auf die-se Art liefet. In der kurzen Vorrede tadeltDer Verfasser die müßigen Ordenslcme, daßsie die Studien, und sonderlich die beydenGrundsprachen, anjetzo so sehr liegen liessen ,und rühmet die Prediger Mönche, sonde-ren Orden er selbst ist, daß sie nach dem E»xemvel des jetzigen Pabstes die HebräischeSprache insonderheit mit allem Eifer trei-ben, und in mehreres Aufnehmen zu brin-gen suchten.
Venedig. Necurti hat verlegt: Veru;chlciplma Lanonicorum ltcFularmin Lc 8e-culsrium, ex stocumencis M3AN3 psice bucus^ue ineäirir 3 remporibu! ^possoüci; us-^ue aä Leculum XVII cririce Le moralirerexpensa 3 O. Lusebio ^morc, Lanonlcore^ulari I.3rerLnenll, LollinZae, Lm. Larä.L.erc3tt»nec non O. soiepki» Lpsscopi^u»
sussanr» l^heoloZo. m 4l0 zwey Bände.Der Herr Verfasser, welcher bereits aussnderu Schriften bekannt ist, bat diesesrveitläuftige Werk dem Pabst zugeschrieben.Sein Endzweck ist, die Kirchen Disciplinvon den Zeiten der Apostel an, biß auf dieweitere Ausbreitung der Q'anomcorum re-gularium und ftculsnum, zu erläutern.Man kan ihm das Lob nicht absprechen,Daß er die hieher gehörigen Nachrichten mitgrossem Fleiße zusammen getragen, und wä-re zu wünschen gewesen , daß er eine andereEinrichtung beobachtet, und vielmehr eineordentliche Historie, als ein auf scholastischeArt geschriebenes Werk, geliefert hätte, daDie Fragen, Beweise, und Schlüsse, stch e-Her in eine Disputation , als in eine ordent-liche Geschichts - Beschreibung , schicken.Man kan indessen aus den hier angebrach-ten, lind in der That sehr schönen, Ur-kunden einmal mit der Zeit etwas besseres,und dem gegenwärtigen Geschmack in derHistorie gemäßeres, verfertigen, da zumaldie meisten bishero ganz unbekannt, und in
den Archiven verborgen gewesen. Die er.sten Spuren der Canonicorum findet manim 4 teu Jahrhunderte, da, nachdemdie Ver-folgungen ausgehörek, stch verschiedene Geist-liche in eine Wohnung begeben, an einemTische gespeist, und also den Grund- zu dernachherigen Einrichtung gelegt haben. Obman Hernach gleich, und noch vor dem 1 itenJahrhunderte, die Regel des H. Augustinials eine Vorschrift beliebt hat, so habendennoch die Bischöffe , Kirche» - Versamm-lungen , und Päbste, darinnen nach ihremGefallen Aenderungen treffen können. Ue.brigeos wich gewiesen, worinnen das Amtder Canonicorum in den alten Zeiten eigent-lich bestanden , daß Jov von Chartres nichtder Stifter, sondern derjenige, sey , welcherden Orden der L 3 nanicorun> rezularium wie-der in Aufnehmen gebracht, daß die Cano.nißinnen ehemahls Personen gewesen, welchestch zum ehrlosen Stande anheischig gemacht,und daß man daS Buch äe vir 3 concempla-tlvz dem suüÄiio komociio ohne Grundzueigeae.
Christian Mevius hat verlegteD. Joh. Storchs slläz pelrrgi ^6031. kal.Q'3Ls. Hochfmstl. Sächs. Gothaischen, wieauch Echwarzburg - Rudclstäüschen, Rathsund Leib-Medici, Gothaischen Garnison-Etadt, und Land-Phvsici, lttembr. Loll.ds. L. Lroriani secunsti, von Kranckheitender Weiber anderer Band, darinnen vor-nehmlich solche Zufälle, welche den Jung-fern. Stand betreffen, auf theoretische undvractische Art abgehandelt , und mit vielenAnmerkungen erläutert werden, in 8vo rAivh. 4 und ein halben Bogen. Dieses undder neulich angezeigte Unterricht vor He-bammen sind die beyden ersten Theile einesziemlich weiklänftigen Werckes, welches man-chem, der ohne Buch nicht cnriren kan, unddessen ganze Apothecke in etlichen Arten vonTropfen, Pulvern, und Pillen, bestehet,ganz angenehm seyn wird. Es soll ausacht Theilen bestehen, und die dem Versassstr binnen einer Zeit von vierzig Jahren
vor-