Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
301
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fie nicht vorher in andern finstern Gefängnis-sen , wo man von dieser Maschine nichts ge.wüst hatte, versteckt gelegen, und den Tod,so zu sagen, schon am Halft gehabt hätten.Eben diese Anmerkung ist zu Winchester, woman diese Maschine schon seit drittehalb Jah-ren gebraucht hat, ingleichen auf der Frega-te, der glückliche Erfolg genannt, gemachtworden, welche letztere mit ;oo Personenangefüllet war, und fich etliche Monathe hin-ter einander in dem Eanale aushalten mei-ste. Alle Viertel-Stunden ward neue Lufthineingebracht, wodurch die Körper ftischund munter erhalten wurden, so daß allediejenigen, die sich auf dieser Fregate befun-den, auch so gar die ganze Zeit über, die fiein Georgien zugebracht, einer unverbesserli-chen Gesundheit genossen; da hingegen die ü-brigen Schiffe, ß> dieser Fregats zur Gesell-fchaft gegeben, und des Vortheils dieser Ma-schine beraubet waren, von Kranknen rechtwimmelten. Es ist also zu wünschen, daßman sich in Zukunft an allen verschlossenenOrten, wo die Lust nicht frey durchziehenkau, dieses Instrumentes, welches seinemErfinder eine wahre Ehre macht, und derWelt grossen Nutzen bringet, nach der Vor-schrift des ersten Erfinders bedienen möge.

Leipzig. In der Lanckischen Handlungflehet man nunmehr auch das erste Stückvon dem 6ten Bande der NilcellanevrumIfipfienfium novorum, ack incrsmsnrumsciemiarurn ab bis, gui lunr in colli^cnäisTmclirvfum dlov» HÄis occupari, per Par-tes publicaromm. Lciencki conülium lufte-pir, lua nvnnulla paiftm aääickic, prLftrio-«em prsemifir, k>r'«!er Orro Es

bestehet solches ausfolgenden Abhandlungen:

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rica Oäae VaviäicL <;uinrX. Da bey die-sem Psalme nicht angezeiget worden, beywas für einer Gelegenheit David solchen ge-schrieben habe; so suchet der Herr Verfasser««hier aus dem Psalme selbst zu bestimmen,wenn solches geschehen sey. Er findet hin-längliche Anzeigen darinnen, daß solcher um

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die Zeit aufgesetzet worden , da David zurErhaltung seines Lebens vor Saul geflohen,und dir vom Saul erwürgten Priester zu Nobbeklagte. Nachdem er solches fest gefttzet, sogiebt er eine neue Lateinische Uebersetzungdieses Psalms, die er mit vieler Gelehrsam-keit und grosser Stärke in der Auslegungs-Kunst bestätiget, s) vistci-ra-

rio pvlikuma cle Lbriilo, sublaeis manibuvüiscipulis suis benessicenre, Lc inrer bene-ckicenäum ab eis fiilce.lence, se in cvolumsublaec». Anfänglich redet der Verfasser mitftincr gewöhnlichen Belesrnheit von der ver-schiedenen Art zu segnen, welches mit aufge-hobener Hand geschah. Darauf zeiget er,wie das Ausstrecken der Hände Christi sowohl am Creutze, als bey seiner Himmelfahrt,ein priesterliches Segnen gewesen; und füh.ret zuletzt einige Münzen an, auf welchenChristus mit aufgehabenen Fingern alles feg,nend vorgestellet wird. ;)

L,'kL«'r, p. k. stc Lkristo stäo Ig.1. ponlist-ce Oifferrario pbiloloZica ack locum kau-linum Hebr. II, 17. ?us der Herr Verfas-ser im vierten Bande dieser d-likcell-uicorumden Jüdischen Gebrauch erklärte, da manden Hohenpriester den Abend vor dem Ver-söhtiungs - Feste durch einen Eid verband,alles nach der gehörigen Weift den folgen-den Tag zu verrichten: So versprach er, denNutzen zu zeigen, welchen die Untersuchungdieses Gebrauchs bey Erklärung einigerSchriftsteller, haben könnte. Er thut solchesgegenwärtig, und erkläret die obangefübrteStelle aus diesem Gebrauche. Weil aberHerr Oeder nicht zugeben will, daß Pau-lus darinnen auf eine Jüdische Gewohnheitgesehen habe; so bringt der Herr Verfasseracht gute Gründe bey, welche seine Erklä-rung bestärken. Der erste ist von dem gan-zen Inhalte des Briefes an die Hebräer her-genommen; der zweyte von der VergleichungChristi mit dem Jüdischen Hohenpriester,die Paulus anstellet; der dritte von dem Ver-föhnopfer Christi, wovon hier geredet wird;der vierte von den andern Gebräuche» beyder jährlichen Versöhnung, auf welche Pau.

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