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gcln. Oebrinaen in der Graffschaft Hohen-khe den rösten fuiiii. 174z.
^1- Ioh. Christian wibel.
Hannover. Bey I. C. Richter/ welcherdie Handlung der Warme Geckens an sichgekausst / lst zum Dorsche!» gekon.en: Om-menrario 6e cLli>5 Lrimvi-enico-
rum Lgypriaeorum, «ppass^l Lommenra-rori inco^uil», gui eam cgestom bscei-äoti-t,U5 cribuir. ktsnne/v- 1748 ? Bo-
gen in Quarto. In der Vorrede wird denLesern von dem Inhalte eines in den freyer»Urtheilen und Nachrichten befindlichenAussatzes hinlängliche Nachricht gegeben undangemerkt/ daß -er gantze Grund desselbendarauf ankomme / daß die Egvvler alle ihreMännliche Erstgebuhrt den Göttern/ zurVersöhnung / opfern wollen. Dieien Grundverspricht der Herr Pastor in dieser Schriftumzureißen. Er legt daher zuerst den Auf-satz deS Ungenannten aus den freyen Urthei-len abgedruckt vor: und käst so dann inXl. SS. seine darüber angestellten Untersu-chungen dieses Inhalts folgen. Es sollhiernicht alles geprüft! werden, was in jenemAussatze eine Prüfung verdienet / sondernman findet hier nur den Beweis daß nurGOlt selbst und nicht die E optische Prie-sterschaft / der Urheber dieser Dchlagung derErstgebuhrt gemessn sey. Diefts wird zuerstaus der Schrift durch zwey Archen der Be-weischümer dargethan. Auf der einen Sei-te wird gezeigt / daß diese Schlagring in derSchrift allemahl GOtt / niemals aber denEgivlischen Priestern zugeschrieben weroe.
2 Mos n, r. 4. 12/ 2;. 29. Da doch dasletztere leicht geschehen können / wenn andersdiese Priester daran Antheil gehabt harten;zumahl da Moses derselben sonst gedenket /i Mos. 41/ 44. 40. 47, 22. Mid Mosenstimmen auch Assaph Pf. 78/41. DavidPs. ,c>4/ ;6. i;6, >0 und Salomo. Weißh.18/ 4-übere n. Auf der andern Seite, baßdie Würkungen / weiche diese Scblagung beyden Egypliern nach ßch zog, ganz unbegrftft
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lieh wären / wenn man die Priester zu Ur-heoern dieser grossen Begebenheit machen,und nicht behaupten wolle / daß Gott der Ur.Heber derselben sey, den doch die Egypter stlbstdarin erkannten. Der König/ seine Knechte,die Egypter erwachten nach dieser Schla.gung vom Schlaft, brachen in ein grossesGeschrey aus, wie feder in seinem Hause ei-nen Todten fand, drungen das Volk, dasLand eilend zu verlassen, damit ste nicht al-le des Todes seyn mögten. Ist es glaub,lich, daß gantz Eaypten sich in der Nachtso ruhig niedergeleget habe, in der es alleseine Erstgebuhrt opfern wollen? Daß eS,erwacht, über ihre Todten, als über einganz unvermuthetes Unglück geheulet, dieJsraeliten Msgftrieben , und so gar ihreneigenen Tod befürchtet haben solten? Wenste selbst den Priestern ihre Kinder,und nicht sich selbst, zum Schlacht - Ov«fer übergeben hätten? Mit diesen Schrift-Gründen werden noch andere verbunden,die aus alten Weltlichen Scribenten genom.men find. Der erste Grund: In dieser Ge-schichte Mofls kömmt vieles vor, daß denalten Gebräuchen bey den Menschen - Opfernganz zuwider ist. Die Egyvter haben zwarMenschen - Opfer gehabt, s. Luftl,. prseyarsr.LvsnFel. IW. lv. c. Ii 5 . aber man kan kei-ne Zeugnisse anführen, daß ste bey allge.meinen Land. Plagen den Zorn der Götterdurch Menschen. Opfer zu versöhnen gepflegt.Herodok erzählet vielmehr, daß ste zu diesemZwecke Thiere geopfert und verwünschet hat.ten. l.il>. I. CLP. ;s. Es kan also der unge-nannte Herr Verfasser die Versöhnung derGötter durch Menschen - Opfer nicht zumGrunde legen, als bis er diese Gewohnheitaus den Alterthümern erwiesen hat. Die Men-schen. Opfer haben auch, welches der zwey.te Grund ist, bey den Egyptern, wie beyden Atheniensern, Rhodieru und zu Sala.min, ihre Abwechselungen gehabt, und stndvom Mosts, der, nach dem Usher und Wbi«stou, zu Abrahams Zeilen lebte, abgescha-fft »vordem Lulsb '. c. Der dritte Grund:
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