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Bis er mit kühnem Fuß durch Flur undGraben bringt.
Doch wenn das Waldhorn schallt, sein Herrdie Peitsche schwingt,
Alsdenu verdoppelt erden vogelschnellenLauf,Und wirft den leichten Sand gleich dünnenDünsten auft
Will aber das Gebiß der fernren Frechheitwehren,
So sucht er keinen Zaum und keinen Herrnzu hören:
Blind folgt er seiner Brunst, bis Kraft undLeben ihn,
So wie der wilde Trieb vor feinem Eifer,fliehen»
Der Verleger meldet uns noch zuletzt, daßder Herr äe LouZLlmülle, welcher shngc-achtet seiner Jugend bereits eine Stelle inder Königlichen Academie 6es inftriptionsLe ckcs Keiles lereres erlanget bat, aus Ver-langen des Herrn Abt üocliolm sich anhei-schig gemacht, von diesem Werke mit demeheste» eine Französische Übersetzung zu lie-fern. Wäre es nicht zu wünschen, daß auchirnler uns Deutschen, und auch in unsermVaterlanbe, in welchem wir seit einigen Jah-ren so viele Lieblinge der schönen Wlssen-Lchafften ausweisen können , geschickte jungeLeute ihren Witz und Verstand lieber mitder Uebersetzung des Anti Lucretz, als ande-rer Dinge, belustigen möchten, > a derselbenunmehr durch einen Nachdruck in Deutsch-land bekannter wird Ist für i fl. »»kr.zuhaben.
Lemgo. Bey Joh. Heinrich Meyern istgedruckt: Historische Nachricht von U-cker-druckung der Evangelisch.Lutherischen Reli-gion in der Herrschaft Nikolsburg in Mah-ren , nebst untermischten Anmerkungen, ausglaubwürdig geschriebenen Urkunden nütze-theilet, und mit zugefügten Beylagen bestär-cket, von Heinrich Christa« Lemker, Pre-digern zu Scharnebeck im Lüneburgischen.in 4 to i6und einen halben Bogen- Die Ab-sicht des Herrn Verfassers bey der Ausgabedieser Schrift gehet, wie es bey solchen
Nachrichten billig allemal seyn soll, dahin,daß die betrübten Schicksale der Kirche Got-tes denenMigen bekannt werde» sollen, wel-che das Wort des Herrn mißbrauchen, da-mit sie dadurch zur Erkäm.tniS ihres unver-antwortlichen und strafbaren Unfugs bewe-get werden mögen. Aus der andern Seiteaber sollen die gläubigen Glieder der Kir-che lernen, daß die Wahrheit doch bey allenVerfolgungen unwandelbar bleiben werde.Die Nachrichten, die hier mitgetheilet wer-den, sind aus den brieflichen Urkunden einesgeschriebenen Buches, welches in der Raths,bibliothek in Lüneburg befindlich ist, undwir dürften daher nicht zweifeln, daß. sichder Verfasser die Liebhaber der Kirchenge-schichle durch diese Bekanntmachung garsehr verbindlich gcmachet habe. Ist zu habensürrikr.
Levden. Unter der Aufschrift:mackine, ist in I 2 auf ; Bogen bey Elias-Luzac, eine neue Vertheidigung eines altenLehrgebäudes gedruckt. Wir thun dem Ver-fasser mit diesem Urtheile gar nicht unrecht ^denn er gestehet es selbst in den ersten Zei-len der vorgesetzten Zuschrift an den HerrnHakler. Elle wir aber dasselbe durch unsernAuszug ebenfalls bey den Lesern rechtferti-gen , müssen wir denen, die eS vielleicht nochnicht wissen, die Nachricht geben, daß dieangezeigten Blätter von Berlin an den Ver-leger zu Leyten geschickt worden, welcher imVorberichke versichert, daß er den Hrn. Ver-fasser nicht kenne, indem er bey Uebersen-duug der geschriebenen Bogen nur ersuchtsey, sechs Stücke vom Abdrucke an den Hrn.Marqvls ü'^rzens zu überwachen. Wirwissen inzwischen zuverläßig, daß der Ver.fasser Lanietrie, der sich fälschlich für ei-nen Schweitzcr ausgesehen, ein der Athei,sterey wegen flüchtiger Franzose sey, der sichdurch nichts bcffers bekannt zu machen ge-wust bat. Die Abhandlung selbst sängtsich mit einige» Emwürffen an, die wiederdie Leibnitzianer, Catteffaner, und Verthei-diger der Offenbarung, gemacht werden.