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aus zwey Hauptabtheilungen An der erstenmercket der Verfasser an, daß man vorläng-stens die Frage aufgeworfen, ob die Weiberzum Regieren geschickt und fähig wären, undsolches von einig n bejahet, von andern ver.«einet worden. Hiemäcbst führet er aus denGeschichten verschiedene Erempel dieser Herr.schast an, redet von dem Reiche der Amazo-nen , der Semiramis, und der Reichsfolgeder Weiber m den Französischen und Deut-schen Provinzen. Er lehret, daß solche Herr-schaft nicht von einerley Art sey, sondera daßeinige durch die Wahl, andere durch die Erb-schaft , oder auch als Vormünde, das Regi-ment verwaltet hätten. In der andernHauptabtheilung, so aus drey Capiteln beste-het , kommt er näher zu seinem Vorhabe» ,«nd redet von der mütterlichen Vormund-schaft , in wie ferne solche ihren Grund indem Rechte der Natur habe. Er zeiget, daßda uiierwachsene Kinder grosser Herren ebenso wohl als die andere, eines Vormundes be-nöthigek wären, drese Sorge allerdings zuerstder Mutter aufgetragen werden wüste, undsolche durch das Testament des Vaters, oderauch ohne Testament, bestimmt werden kön-ne , von welcher Gewohnheit aus den Fran-zösischen , Spanischen, Portugiesischen, undanderer Reiche Geschichten, Exempel beyge-bracht werden. An dem andern Capitel be-merket der Herr Verfasser die Verordnungender Römischen Rechte, nach welchen die Wej.der anfangs von der Vormundschaft ausge.schloffen, hernachmahls aber dazu gelassen,und solche nach des Kaysers Justiniant Ver-ordnung auch den Groß-uud GroH-qroß-Müt,lern aufgetragen worden. In dem drittenCapitel gehet endlich der Herr Verfasser diediesfaüs in den Deutschen Gesetze» gemach-ten Verordnungen durch, zeiget, daß die Wei-ber schon in den alleraltesieu Zeiten die denMännern zukommende Geschäfte, und alsoauch bey ihren minderjährigen Kindern dieVormundschaft, verwaltet. Dieses erläuterter durch die Beyspiele derBauchild und Ama-lasuntya, beantwortet die Einwürfe, so mandagegen machen kan, und untersuchet endlich
die Frage, ob die mütterliche Vormundschaftauch in den Reichs-Lchen gelte, und zugelas-sen werden könne. Ast für ;6 kr. zu haben.
Leipzig. Allhier findet man: ktcckerckerlur Ie5 eiemens rle la msriere in 12 . zehrnund ein halben Bogen. Der Verfasser dieserSchrift hat fich richt genennet. Sie ist aberin der Absicht verfertiget worden, eine ande-re Schrift zu widerlegen, welche im vergan,genrn Jahre unter dem Titel: Gedanken vonden Elementen der Cörper, zum Vorscheingekommen ist. Diese Abhandlung ist in daSFranzösische übersetzet, und der gegenwärtigenSchrift beygefüget worden Der Verfasserderselben, welcher sich gleichfalls nicht genen.net, hat das ganze Lehrgebäude von den Mo-naden umzustossen, und denenjenigen, wel-che , um den von der Academie der Wissen-schaften zuBerlin auf diests Jahr ausgesetztenPreiß zu erlangen, Pas Lehrgebäude von denMonaden prüfen wollen, zu zeigen sich be-mühet , daß sie sich vergebene Muhe machenwürden. Anstatt der-Monaden hat der unge-nannte Verfasser die so genannte vim iaern«einführen, und daraus alle in der Welt zu be.merkende Wirkungen herleiten wollen. DerVerfasser also der gegenwärtigen ltecherckeLsuchet beydes zu widerlegen. Er zeiget an-fangs , daß jener in den von so vielen andernPhilosophen begangenen Fehler gleichfalls ge.fallen sey, nehmlich von den einfachen Din,gen durch Bilder, und solche Mittel, zu ur-theilen , welche nur auf Cörper, oder geo,metrische ^bltrs«ftione», passen. Er beweißtdieses durch viel Exempel, und machet ver-schiedene Anmerkungen über die Quelle unse-rer verschiedenen Vorstellungen, und über dieArlhümer, welche nothwendiger Weise ausder Verwirrung zwischen den unterschiedenenArten, uns die Sachen vorzustellen, erwach-sen. Hierauf wird gezeiget, daß der unge-nannte Verfasser das Leibnitzische Lehrgebäu-de nicht recht verstanden habe, und daß dervielfache Widerspruch, welcher darinnen sey»soll, wirklich nicht darinnen gefunden werde.Bey Widerlegung des andern Puncts hält sich
der