):( Ak
;ic>
worden, daß die Schüler, vor welche derVerfasser dieses Buch geschrieben» solches m,tNutzen gebrauchen tönten. Da die Geschich-te eine derstudirenden Jugend unentbehrlicheWissenschaft sind; so verdienet der Fleiß ge-schickter Schulmänner, welche» ste am eine»richtigen und ordentliche» Vertrag derselbenwenden, allerdings grosses Lob, und mandarf M nicht brschwehren, daß die Zahl vonhistorischen (lompenciiir ohne Ursache ver-mehret werde.
Frankfurt. In der Andräischen Buch-handlung ist herausgekommen: Die von derVernunft ^bestätigte Wahrheit des Standesder Unschuld und des Falls der Menschen ,oder klarer Beweiß, daß die Vernunft dieRichtigkeit des Standes der Unschuld und desallgemeinen Sündenfalls der Menschen ein-sehen . und also mit dieser wichtigen Wahr-heit der Offenbarung übereinstimmen müsse,von Ki. Jod. Daniel Müller, Predigernund öffentlichen Lehrern an der Schule m Al-lendorf, an der Lunda. in 8vo i;. Bogen.Das ganze Werck bestehet aus drey Hauptstü-cken , davon das erste die Wahrheit des Stan-des der Unschuld aus der Vernunft bestätiget;das andere dile Wahrheit des Falls der Mea,scheu aus der Vernunft vorträgt; und im drit-ten die Einwürfe widerleget werden, die manden vorhergehenden entgegen setzen kan. Vondem nähern Inhalte, besondern Abschnittenund Lehrsätzen, deren eine ziemliche Mengehier vorkommen, wird ein begieriger Leserunfehlbar ein vortheilhaftes Urtheil fällen.Ob die Streitigkeiten von der besten Welk undwas dem anhängig ist, aus der Beschreibungdes Worts Welt zu entscheiden seyn möchten,und wie die Möglichkeit des Falls aus derveränderlichen Natur des Menschen, wie esder Verfasser gantz unbestimmt setzet, gründ-lich bewiesen werden könne, lassen wir an sei-nen Ort gestellet seyn. Sonst ist die Abhand-lung lesenswürdig.
wolssenbüttel. Ioh. Christoph Meißnerhat verlegt: T.O. tt. kurzer Bericht von den
knsllichten und eßbaren Erdävftln, oder denäissimi!, ruberosts ciculenri;, uedit uv.em An-hange von hier zu Lande nachsenden geringenGewächsen, welche doch gleichwohl in derHaushaltung brauchbar sind, in einem Send-schreiben an Herrn Franciscus ErnstBrück«mann in 4to, 4. Bogen. Der Verfasser die-ser kleine» Schrift hessr Tobias Lonr. Hop-pe, und hätt sich zu Gera auf. Er hat dieseSchrift bey der Gelegenheit verierliget, daer Hrn V-Brückmannen etwas Erdapftl-Meclgeschicket. Es bestehet dieses Sendschreibenaus acht Artikeln. Der erste ist von denen sswohl nützlichen, als schädlichen?vlsni5; undder andere von den nützlichen und eßbaren,deren fünf Gattungen angegeben werden. DerVerfasser hält America vor ihr Vaterland.Im dritten Artickel wird verschiedenes an demBericht erinnert, welchen ein ungenannterin die Leipziger Sammlungen von allerhandLand-und Wirkdfchaftlicher Policen einge-sandt. Bon der FortpHanzung der Erdapfelwird im 4len Artickel, und in den beyde» fol-genden von ihrer grossen Vermehrung so wohl,als von Leren Nutzen und Gebrauch, gehan-delt. Sie dienen vor Menschen und Vieh,und eö werden nicht nur die Acpfet selbst, aufsehr unleifchiet loche Arten zugerichtet, gebrau.chet, sondern man kan auch die Stengel nu-tzen. Endlich ist im achten Artickel von einerMenge anveeer nützlicher Gewächse die Rede,welche theils zum Essen, theils zu andern öco-uvmischen Absichten, gebrauchet werben.
Leipzig. In dem Gleditschischen Buchla,den ist zu haben: docursr äe Luropa VÄoßopnftkumo äe Don Die»«) Laaveära, läle aluü legim una copia d-18. in 8vo, ; Bogen.Der vortrefiiche und berühmte Saavedra batdieses Gespräch von den Thorheiten Emopensvor mehr als ooo Jahren zur Zeit der West.phalischen Friedens-Handlungen verfertiget,und ist solches bisher» in den Spanischen Bi-bliotheken nur geschrieben aufbehalten wor-den. Antonius gedruckt zwar in seiner kiblio-rheca Mlxanica dieser Schrift mit keinemWert; allein man darf Ach darüber gar nicht
wundern,