Band 
Fünfter Jahrgang, 1748.
Entstehung
Seite
336
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Z?6

als der, allerberühmtesten , weil die Griechenihre Jahre nach selbigen gerechnet haben.Was^ibrcn Ursprung betrift, so ist selbigersehr zweifelhaft , so viel aber gewiß, daß KeJvhilus zuerst wieder gcfeyert, als 6e zurZeit des Trojanischen Krieges gantz in Ver-gessenden gerathen waren. Was Scaligervon einem ?erioä" Llillenst , und Dodwellvon einem acht Jahr langen periocio Lli-ien-6, beygebracht, hält , wenn man es mit denZeugnissen der alten Schriftsteller vergleicht,die Probe so wenig, als das, was eben die,sK Dodwell von den Monaten Avollonio undParthenio angemerckt, indem dieselben wahr-scheinlicher Weise nur bey den Cilicicrn un-ter diesem Nahmen bekannt gewesen. Imfolgenden bestimmt der Verfasser die Zeit,wenn die Elienser und andere GriechischeVölcker ihre Opfer verrichtet, indem mansich bishero nicht vergleichen können, ob sol-ches zu Anfange, oder zu Ende dieser Spielegeschehen sey. Zwey Stellen Andocidis undDcmosthenis, so hierher gehören, werdenglücklich verbessert, und gewiesen, daß dieAthenienser einen ^rckirkeorum so wohl zu

diesen , als den andern Griechischen Spielen,zu schicken gewohnt gewesen. Die andereAbhandlung von den Pythjschen Spielenzeiget zuförderk, daß solche, nachdem sie ei-ne lange Zeit unterlassen worden, von den^mpkiiftyciiiibus «ach vollendetem Crißenst-schen Kriege geschert worden. Hiernächstbeweiset der Verfasser, daß, da Dodwell undandere die Zeit, worinnen Damasius derandere gelebt, nicht recht angeben können,aus den alten zu erweisen sey, daß er in dieRisthe der Archonten «m driten Jahre der48ten Olympiade stehen müsse. Ferner be-weist er gegen Scaligcrn, daß die Pythia.den nicht beym Anfange, sondern vielmehrbeym Ende der Olympiaden angestellet wor-den. Mit gleichem Fleiße werden die Ke-mer und isshmics untersuchet, und das,was andere davon angemerckt, beurtheilet,und zum Theil widerleget. In dem Ver-zeichnisse der Meromcarum aber kommen dieNahmen derer, welche nach dem Zeugnisseder alten Schriftsteller und Aufschriften in die.sen Spielen den Preiß davon getragen, nachalphabetischer Ordnm/g vor.

Bep den Verlegern dieser Nachrichten ist auch zu haben:

von der Lith (3 W.) die Trkänntniß der Warheit zur Tottseeligkeit in deutlicher Erklä-rung der an denen Sonn-Fest-und Apostel-Tägen gewöhnlichen Evangelien, und derPaßionS-Historie Marci in Predigten vorgetragen. 4te Aussage, 4to, Nürnberg, 1748.r. fl. i». kr.

Lebens-und Liebes Geschichte der Frau Marqnism von Villenemours von ihr selbst beschrie-ben und ans Licht gestellt von der Frau von Mouhy. Aus dem Frantzöstschen über-setzt, 8vo, 1748- » 24. kr. ,

kcnseer phüosophigues Le pcasees clireciennes, mites cn paralcila oU eu oppolici'ou,ir. l/46. 4; kr.

L Nomme plus guc mscirine, ir. I-vnäres, 1748. 4;. kr.

/zssvuc ( son.) Irsötarus Urerspeucicus, 8 vo. 174;. r. fl.

Johann Heinrich Schmuckers leydenber JEsus, vorgestellet m acht und dreyßig erbauli-lichen, und wohl ausgearbeiteten Predigten, über JEsu gantze Paßions-Geschichte,aus allen vier Evangelisten zusammengetragen, so, wie seidige gemeiniglich in denenmeisten Evangelischen Kirchen jährlich pfleget erkläret zu werden, nebst einer Vorbe-reilungs-uud Schlnß-Predig, wobey jetzt noch kommt ein Anhang von fünfneuen Pre-digten , in welchen vorgestellet wird alles, was JEsus am letzten Abend seines Lebens,kurtz vor seinem Ausgang zum Leyben, mit seinen Jüngern zu Jerusalem gethan undgeredet bat, aus Luc,»», 7--;s. L.fl- 4;. kr.