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so er von dieser Schwürigkeit angitbt, ist,weil Petavius, Usserius, und andere, einvollständiges Chronologisches System vomAnfange der Well bis auf ihre Zeiten gebenwollen,'und also alle Begebenheiten damitvergleichen müssen, deswegen sie Ctesiam,Teiivphontem, Manethoncm, und Diodo-rum Siculuin, ohne Unterschied der verschie-denen Rechnung der Jnbre, welche ste bevb,achten, angeführet. Diese Methode ist nunkeinesweges zu billigen, weil es vor allenDingen nöthig gewesen wäre, die Chrono-logie eines jeden Geschichtschreibers ins be-sondere zu bestimmen, und alSdenn den Un-verschied derselben zu zeigen, so wie nachhe-ro Dodwell mit gutem Fortgange gethan,welchem der Verfasser gefolget ist. Das gan-tze Merck bestehet aus 22. Capiteln, welcheeben so viele Abhandlungen über den Hero-dotum in sich halten, und vornehmlich dieZeibRechnung der Assyrer, Babylomer, derLydischen Könige, u. f. f. betreffen. Er wi-derlegt dabey den Herrn öes vignolex, wel-cher Ctestä Chronologie derjenigen, so Hero-dotus beobachtet, weil vorgezogen, weil ergeglaubt, daß ste mir der heil. «Schrift bes-ser übereinstimme. Man bemerckt indessen,-aß der Verfasser verschiedene Verbesserun-gen, die manchmal sehr gezwungen sind, imHerodoto machen müssen, weil die gewöhn-lichen Lesarten mit seinem Lehrgebäude sichnicht zusammen reimen lassen.
Vilna. Allhier ist gedruckt worden: Ocksevu. It. I?. L/rss-«t>r 80-
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sturbemur, in 8vo, 2. Bogen. Da, wieden Liebhabern der gelehrten Geschichte nichtunbekannt ist, Sarbievtus der Horatius derPohlen, und in lyrischen Gedichten gantz un-vergleichlich ist; so muß man dem unge-nannten Herausgeber diestrGesänge allerdingsverbunden seyn, daß er ste aus einer gutenHandschrift anjetzo zum erstenmale ans Lichtstellet, und den Pohlnisthen Dichtern gleich-sam ein Muster, dem ste nachzuahmen he.stisscn seyn sollen, vorleget. Indessen sind es
nicht bloß die schöne Schreibart, oder die er-habenen Gedancken , weiche diese Stücke überviele andere erheben, sondern auch die Per-sonen selbst, denen ste der Verfasser gewid-met, sind wegen ihrer Thaten und Aemtermerckwücdig. Der erste Gesang ist auf denGrafen lionormo Vilconri , welcher von demPabste Ucbaa dem achten als Nuncius nachPohlen geschickt worden. Der andere ist anden heil. Stanislaus Kostka gerichtet, undim Jahre 16)9. als König Lad-slaus sichausser dem Reiche aushielte, verfertiget wor-den. Der dritte ist auf das gelehrte undtrefliche Merck des Jesuiten Sylvester -1 Pe-tra 8anüawon den Wapen,Devisen,Aufschrif-ten der Müntzen, und andern zur Heralbickgehörigen Anmerckungen. Der folgende istein an die Jungfrolu Maria, so zu Clermonlverehret wird, gericffteter Wunsch vor denBischof von Plotzko lOtanislaum Lubienski;der fte aber auf die alte und edele Familie vonLubtenizki. In dem 6ten Gesänge preist er denFluß Bugus; und der ?te ist an den JesuitenJohann Riccocius gerichtet. Es ist im übri-gen zu wünschen, daß man diese schönen Ge-dichte durch eine wiederholte Auflage inDeutschland gemeiner machen, und das An-drucken dieses berühmten Mannes Hierdurcherhalten möge.
Leipzig. Bey den Lanckischen Erben istgedruckt worden: L. Lornelii Lacici cie 8i-ru, morit>u5 Le populi; (ZermamX, libel-luz, cum preefacione, observarionibuz, ac-gue tnclice Aemino, iierum publicaruz ai>
^0. , in Octavo, 6. Bo-
' gen. Diese Ausgabe hat vor der erstemvieles voraus. Die Vorrede ist starck ver-mehret, der Text allenthalben mit Anmer-ckungen und mit Anzeigung der vornehmstenSchriftsteller versehen, wo mehr nachgele-sen werden kan. Das Register ist noch ein-mal so starck, als ras bey der erstem Auf-lage. Besonders aber findet man vor sol-chem eine Lxiagrapdie der Deutschen Alter,thümer, in so ferne sie aus der (ZermamadeS Taeilus ein Licht Hekommen, welche