des Hrn. D. eigene Arbeit/ obwohl der Hr. v.Hakler den Vorsitz geführt hat. Ist für z?.kr.zu haben.
Halle. Mit Vergnügen haben wir desHrn. I. Junkers zweyten Theil seines On-spediusOksmiL ckeorerico praAicw gelesen/der von gegrabenen Dinge» handelt / undnoch a. >??v. in 4. auf ;68. S. dem erstenNachgefolgt ist.
Es ist wahr der Hr. I. ist in etwas einFreund der Achymie / er glaubt au dasQuecksilber aus den Metallen / an ihre Ver-änderung, und an die Zuwegenbringunq derMetallen durch die Kunst. Doch dies sindbesondere Sätze / die dem übrigen, den häuf-stgen Erfahrungen/ und in guter Ordnungvorgetragenen Wahrnehmungen nichts be-nehmen. In der 2-. Tabelle ist er hierübernoch sehr behutsam, und warnet vor denBetrügereyen, aber in den nachfolgendenStellen ist er schon gläubiger S. zu?. ;ro.vom Golde, S. j2;. 172. 4,;. VVM
Silber, vom Kupfer S. »4t. vom Queck-filber S. 4tt. 44s. welche letztere Stelle unsam allecunwahrfcheiulichsten vorkömmt. DaSwieder anwachsen der Metallen aus denSchlacken verwirft er. Von den Granatenwarnet er, daß sie pur eisenhaltig sind, undkein Gold liefern. Wohl aber giebt es ge-schmeidiges und gediegenes gegrabenes Eisen.Von Rußland ist er nicht recht unterrichtet,wann er ihm das Eisen abspricht, das in sei-nen weit ausgestreck et» Reichen doch an vie-len Orten gefunden wird. Eben so wenighätte er schreiben sollen , baß in Schottlandund Jrrland der Bergbau nicht getriebenwird, da in beuden die Steinkohlen, in die.sem das E>stn , und in jenem das Bley häuf-6 g gewonnen wird. Man kan so gar vonFrankreich nicht sagen , daß es ohne Berg-werke scye, da es Eisen in Menge, auchQueckstlber, Kupfer, Amethyst, und nun.mehr auch ei» beträchtliches an Silber um8 . leiste sux blme; hat. Auch!» der Tür-key sind beträchtliche Silber und Goldminen,und bin und wieder auch von andern Metal-
len, wie der Hr. Otter gesehen hat. Dieneu anfliegenden Erzte hält der H.I. nichtfür neu gezeugt, sondern nur für Verwit-terungen schon gebauter Werke. Die Wahr-nehmung ist bekrachtungswücdig , wann derHr. I. den Meynungen der Münzmeister zu.wider versichert, das Silber nehme an sei-nem Preise ab, weil man seine Unnützlichkeiterkannt habe, welches er aus dem gestiege.neu Preise der Waaren beweiset, worausandere unreine grössere Menge dieses Me-talls herleiten, die jetzt in Europa ist. Daßeben Thran tüchtiger als ein anders Fett ist-Bolarischen Ocher zu Kupfer zu machen, istdoch auch besonder.IK für r.fl zo.kr. zu haben
Des Hrn. Pros. in der Anatomie Phi-lip Adolph Böhmers Instirurionc; Osteolo-Ai'cr in usum prgeleüionuni ^castemicarumsind bey Renger in groß Octav auf;7y. S»abgedruckt.
Die Haupt-Absicht ist gewesen , eine Be-schreibung aller Knochen des menschlichenKörpers zu machen, so wohl wie sie in er«wachßnen, als wie sie in noch ungedohrne«Kindern sind, und bey jedem derselben diean ih- en befestigten Musklen anzuzeigen.Darneben hat der Hr. V. die vornehm,sten Chirurgischen Uebel, denen diese Mus-kel unterworffen sind , an ihrer gehörigenStelle angezeigt, auch verschiedene überaussaub>rc Kupferstiche auü ganz zarten, odernach und nach weiter erwachsnea Kindern,und endlich aus ältern Menschen beygefügt,worunter insbesondre die Hintern Anjatze desSiedbeins hier vielleicht zum ersten mahl inKupfer erschienen. Hin und wieder merkter auch seltene anatomische Begebenheitenan, wohin wir die vom Hrn. B. gesehenen,r. ur.d ;. Sehnen des Hammermuskels: ei-nen doppelten aus dem Griffeldeine zumSchlunde gehenden Muskel, und eine vomHrn. Cassebohm bemerkte würkliche Ver-renkung des Schenkels rechnen. Ist für i.A.9. kr. zu haben.
Berlin. Nicolai hat gedruckt kurze Ein-leitung in einige Theile der Bergwerks Wist
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