V. Anfang u. Fortgang d. Gelchrfamk. 157
MarckUus Palingenius, oder nach dem wahren Namenchyitz Angeld ManzoUr, von Stellada im Ferrarischen; soll des
>d «x Herzogs von Ferrara Hercules II. Leibarzt gewesen seyn. Er mach-
M M!,t te sich eii-Lg n. 1502. durch sein philosophisches Gedicht berühmt:
PMkii ^ociiacus vic» s. äs kominis vica, lluäio sc inoribus opcime inilicu-
glÜM enäis. I.ib. XII. llugci. 1^06« 8. (I2gr.) liottercl 172z g. vpr.
ib. 1772. 8. Deutsch sehr schlecht vonJoh. Spreng, Augsp. 1599.Dmck 8. aber sehr getreu und fliesend von ^ranz Schisiing, Wien.
i Rmtc 1785. Zu. 8. in regellosen Hexametern, mit Provinzialismen ver--
r kehre j mischt, nebst einer Einleitung über des Dichters Namen, Stand
Etz« und Gedicht. Weil er die Zweifel der Religion darin zu weit
MÄichx trieb, oder vielmehr weil er zu frey gegen den Pabst schrieb,' so
ik'MU kam das Gedicht in den Inllicem expurgsrorium, und die Pfaffen
kmA wollten seinen Leichnam ausgraben und verbrennen; aber die Her--
,.L« zogst, von Ferrara nahm ihn in Schutz, e)
0«: Wilhelm SaUustius Herr von Bartas, einem ohnweit Auch
0 /c»,! in Gascogne gelegenen Schloß, (daher Er wurde hier
1545. gebohren; diente als Capitain; gieng in Gesandschaft nachihck Mk Dänemark, Engelland und Schottland, und starb 1590. oder 91.ozm;Man schätzt seine französischen Gedichte, und unter denselben vor-Crst. i;s züglich ha semsins vu crescion llu monlle , wovon in 6 Jahren,m M 3° Auflagen gemacht wurden. — Oeuvres, ksris- 1Ü07. ir. und
Mwl«i t6ll. kol. k)
Hans Gape geb. den 5N0V. 1494. zu Nürnberg. Sein Va-möck,l> wr, ein Schneider, hielt ihn zu allem Guten an, und schickte ihnehrt "Äl wegen seines muntern Genies in die lateinische Schule. Im i;tenchmM Jahr fieng er au das Schuster-Handwerk zu erlernen. DamalssemN blühete die Meistcrsangerkunst vorzüglich in Maynz, Straßburg«rW lind Nürnberg. In seiner Vaterstadt hatte Hans Gaxe den Leom,^z. i hard rl 7 unnenber, einen Leinenwebcr, zum Lehrer in dieser Kunst.^ ^ L- Ueberal, wo er auf seiner 5 jährigen Wanderschaft hinkam, hals erc, ,«!s die Singschule verwalten, oder sang geübtem Meistern ein neuvew„Mich -'-——.—--—
— L^VI-L ti. V. — Lr.Li»L»i Vibl. 1 ?. VIII. p.Zöz-zxo. —
_^ tllarileK. p. 1:71,;. — I. c. 1 . II. p.
.!<» «) IV. x. 4; I4. — llxvi-L K. v. — tiLKosz Itsll« rskorm»
^ txecimen. k.II. k>. z,7-;io.
- k) Lloxi» LÄllorum. — lVlo«»«, ll-Ä. b. v.