Band 
Zweyter Band.
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L94 Vierte Abtheilung.

II fol. Nicht so gut, obgleich vollständiger , ist die Ausgabe,Tugä. IV. fvl. sehr verbessert und kostbar, llloncl. 1714.

IV. fol. nachgedruckt, Lsbl. ,740. IV. toi. wobey sein Leben vonisskültraire. Srcphanus arbeitete iZ. Jahre daran. — Sonstdruckte er auch viele Classiker sehr schön und correct. I)

Heinrich Stephan us, mit dem Beynamen der Zweite, umihn von seinem Großvater zu unterscheiden, des vorigen Sohn,geb. 1528. zu Paris, Mit ausserordentlichcr Begierde lernte er diegriechis. Sprache anfangs vor sich, hernach unter Anweisung desAbr. Tu' ncbe-!'. Noch mehrere Kenntnisse zu sammeln, reis'teer 1547. nach Italien, und hielt sich in den vornehmsten Städ-ten, besonders in Venedig auf. Eben so gieng er 1550. nach En-gelland. Nach seiner Rückkunft errichtete er eine eigene Druckerei,da sein Vater nach Genf gezogen war, Zu Ende des Jahrs 1554.reis'te er über Genf nach Rom , von da nach Neapel und Vene-dig, besah die Bibliotheken; und da er i;; 6 . nach Paris zurück-gekommen war, beschäftigte er sich ganz mit seiner Druckerei,und nannte sich von 1558. an den Buchdrucker Ulv. FuAgers,weil er von ihm ein Jahrgehalt hatte. K. Heinrich III. der ihnsehr hoch schätzte, verwilligte ihm nicht nur! ein Jahrgehalt vonzooo xwres, sondern schickte ihn auch in die Schweiz, Handschrif-ten und seltene Bücher aufzusuchen, und gab ihm ein allgemeinesPrivilegium über alle Bücher, die er drucken würde. Es dauerteaber nicht lang. Die Unruhen und die Verfolgungen nöthigten ihn,sich in Genf niederzulassen. Endlich starb er arm im Krankenhauszu Lion 1598. eet. 72. und hinterlies, nebst zwei Töchtern, einenSohn Paul, der die Druckerei zu Genf fortsetzte. Er war ohn-streitig nicht nur der gelehrteste in seiner -Familie, sondern auchunter allen Buchdruckern. Doch schätzt man den Druck seines Va-ters noch mehr, als den seinigen.-Schriften: liielsurm gr-c»

linZllX c. llppenöice. ?3r. 1^72. IV. fol. Mit grossem Fleiß ge-macht , aber zum Nachsuchen unbequem, weil die abgeleiteten undzusammengesetzten Wörter unter ihren Stammmüttern stehen. Sca-

k) rorx-vrounik. I>. 6z6-6q8, — gAinL-r. I. p. 198 - roo. II.x. 298 fq. — INvLnor. 1. 1 . p'. 8rr. — käLLicn 8ikl. I»t. l.x.8yr fq. M Ul. r-90I-— Hambcrgers A. N. i TH. x. ize. — c»^u-rrriö k, V. — Niceron. 20 Th. p 1-ir.