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Zweyter Band.
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452 Vierte Abtheilung.

— 6omperiäium tkeoloßire Dich. XXII. ib. 1648- 4 - gt- ) Hei-men Lateclulmi kalacini. ib. 1669. 4- (r Thlr- 12 gr.) — viele Dst-sertationen. p)

'Balrhasar Mcnzcr, der altere, geb. den 27. Fcbr. 1565.zu Allendorf, einem Hessischen Stadtlein. Er ftudirte zu Marburg,und wurde daselbst, nachdem er von 1589. an 7. Jahre lang diePfarrei zu Kirtof versehen hatte, wider seinen Willen kroft ckeol.oräm. und Ephorus der Stipendiaten, auch eine Zeitlang zu Gies-sen, bis die dortige Universität nach Marburg verlegt wurde. Er

starb den 6. Jan. 1627.-Schriften: Lxogellü kuguüanse Eon-

tellionis. krancoft 1685. 12. X^ittek. 17-:«. 8. (8 gr.) — MelkDissertationen und Streitschriften, besonders in dem Streit mitden Tübingischen Theologen vom Ernicdrigungsstand Christi. —Opera Ist. krancoft 1669. II. 4. (4 Thlr.) wobey sein Leben, g)Dessen Sohn

Balrhasar Menzer, geb. den n. Mai 1614. zu Giessen.Au Marburg, wo er siudirt hatte, wurde er 1640. kroft tkeol.extraorll. und 1641. kraft morsl. vrll.; ferner 1646. kroft tkeol. orll,zu Rintcln; l6;O. kroft tbeol. L kebr. ft. orä. und Ephorus derStipendiaten zu Giessen; endlich 1651. Oberhofprediger und Su-perintendent zu Darmstadt, und starb den 28. Jul. 1679. Manbrauchte ihn, wegen seiner Klugheit und Einsicht in Staatssachen,zu verschiedenen Gesandtschaften. Unter seinen wenigen Schriftenist Lompencl. tbeologi» cKrlltianW zu merken, das aber xezt entbehr-lich ist. Dessen Sohn

Balrhasar lenzer, geb. zu Rinteln, stuoirte zu Giessen;wurde hier 1695. kroft markest und zulezt bekleidete er gleiche Lehr-stelle am Gymnasio zu Hamburg , nachdem er wegen verweigerterUnterschrift in Rücksicht auf das in den pietistischcn Streitigkeitenerlassene Edikt, seine Dimission erhalten hatte. Seine wenigeSchriften sind nicht bedeutend. Dessen Sohn

Balrhasar Menzer, geb. den 12. Jan. 1679. zu Giessen.Er studirte hier , zu- Hamburg , Wittenberg und Leipzig ; reistedurch Deutschland, Holland und Engelland ; wurde 1714. Predi-

x) XVirrr Atsmvr. tiiLol.

4) I. c. k. I. x. 4ZZ. h. — «ist. Libr. kadr. e. IV. l>. 957.

k V. x. 1,7.