162 Natur⸗WiſſenſchaftAber auch gibt uns die Heil. Schrift deſſen klareAnzeige. David ein erleuchteter Natur-Verſtaͤn-diger/ da er Plalm. 18. Gottes Kraft in Zer-ſtreuung und Daͤmmung feiner Feinden an-ruͤhmte/ fuͤhret auch diß ein v. 14,18. Da don-deret der Herz in den Himmlen/ und derHoͤchſte ließ ſeine Stimm hoͤren/ da war Ha-gel/ und gluͤhende Kohlen: Da ſchoß er ſeinefeil/ und zerſtreuet fie: Dil Blitzgen ma-chet er/ und erſchrecket fie. Eben diſer Königeliche Weltweiſe preifet Plalm. 29: 3-10. die Donenerſtimm des groſſen Gottes in folgenden Wor-ten. Die Stimm des Herꝛen iſt ob den Waſ-fern; der Gott der Ehren machet Dondern:der Her: auf groſſen Waſſern; die Stimmdes Herzen iſt kraͤftig/ die Stimm desHerzen iſt zierlich. Die Stimm des Herzren bricht die Cederbaͤume; ja der Herꝛ zer-bricht die Cederbaͤum auf dem Libanon. DieStimm des Berꝛen zertheilt die Feuer flam-men: die Stimm des Herzen machet dieWuͤſte erzittern: der Herz machet die Wüz{to Kades erbidmen: die Stimm des Herzren machet die Hinde gebaͤren und reutet
auß die Wälde.>Die Hand⸗ I. Wir wollen diſe herzliche Wunder Got-Jung vorha⸗ tes naher in ihren Ursachen/ Anfangen, und Wir -bender Ma: kungen beſehen/ darbey aber als in einer ſchwe ·ter fanget ren Sach gemaͤchlich fortſchreiten/ die Begeben.an vom heiten nach einander erzehlen/ und bey jederalſobald darauf anzeigen die Meinungen der be-
ruͤhmteſten Naturlehrern.
lit III. à Blitzen/ Himmelitzen/ Wetter-feuchten/ Wetterleich/ heiſſen wir/ wann imSommer(zu Herbſt- und Fruͤhlings. Zeiten ſel-ten/ und faſt nemal im Winter) ſonderlich Raor/
d. Fulgura, Fulgetra,
BA