VierfuͤſſigeThier ſoKlauen/oder
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rung/ das Wachsthum/ und die Vermehrungdurch die Zeugung/ widerum anders nichts ſeye/als ein durch den gantzen Leib zertheilte/ ſonder-lich aber im Gebluͤt ſitzende Waͤrme/ und fo auchdie den Thieren und Menſchen eigene e Seel/anders nichts ſeyen als die vorgenanten ſinnli-che Geiſter/ ſo durch die Sennadern auß dem Ge:hirn in den gantzen Leib gehen; widerum mitdiſer nothwendigen Erinnerung/ daß in dem Werkder Erzeugung die ſo vilfaltige/ alle Kunſt derNatur roeit uͤber ſteigende Geſtaltung/ oder Bil ·dung der Thieren/ ſo in den Eylein wircklich verehanden/ einig und allein herꝛuͤhre von dem Schoͤ-pfer aller Dingen/ und der erzeugenden Seelmehr nichts zukomme/ als ſolcher kleiner BildleinErnehrung/ und Vergroͤſſerung. aXXIX. Es werden die vierfuͤſſige Thier/ foein Hertz im Leib haben mit zweyen Kammern/bon dem gelehrt- edlen Engellaͤnder Francilco
Vvilloughby gar fuͤglich abgetheilt in die/ ſo ent ·
weder F Klauen haben/ oder mit s Naͤgeln/ oderKleulein verſehen. In die erſte Claß gehoͤren dieeintweder eine h gantze Klaue an ihren Fuͤſſenhaben/ oder eine geſpaltene. Eine ungeſpalteneKlaue haben die Pferde/ Eſel/ Waldeſel/Mauleſel. Eine i zweygeſpaltene Klaue habener ſtlich die k wider kaͤuende Thiere mit holen nie -mals abfallenden Hoͤrnern/ von denen zuwiſſen/daß fie im alten Teſtament dem Volk Iſraelsſonderbar erlaubt worden zueſſen/ als reineThier/ welche vier Maͤgen haben/ die Speiſenbeſſer außkochen/ und in einen ſehr zarten nehr-haften Saft berwandlen. Hieher gehört dasgantze Ochſen Geſchlecht/ Stier/ Aber Balb/
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e. Anima ſenſitiva. f. Ungulata. g. Ungniculata.h. Moröguxa, Solidipeda. i. Aix nr, Eiſulca. k. Re-ginantia.
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