268 Natur⸗Wiſſenſchaft
und eines langlechten Schnabels ver ſehene Thierſind der Igel/ Armadillo mit ſeinen Geſchlech-ten/ Schaͤrmaͤuſe. Ohne Zaͤhne aber ſind zweyBraſilianiſche Thiere/ Tamanduag uacu, und Ta-manduaj. Einen kuͤrtzern Schnabel haben dieFledermaͤuſe/ welche nit wol unter die Voͤgelgerechnet werden/ ſondern eher zu den vierfuͤſſi-gen Thieren gehoͤren; und der Ai oder Ignavus,ſo gantz gemach einhergehet. NThiere/ ſo ei. XXX I. Mit Blut und Lungen/ aber einer ei-ne einige nigen Hertzenkammer verſehene und eyerlegendeHertzenkam⸗Thiere find die Waſſer- und Land- Froͤſchen/mer haben. Krotten/ Schiltkrotten mit ibren Geichlechten.Die Eidexen/ Salamander/ Crocodil/ Cchamæ-leon ſamt ihren Geſchlechten find lang ſchwaͤn-tzig/ und haben auch Eyer/ wie wol ſie ſolche nitallzeit/ ſonder lebendige Junge ablegen.XXXII. Endtlich muͤſſen angehenkt werdendie Schlangen/ Natern/ Blindſchleicher/ ſamtallen ihren Geſchlechten/ als die auch mit ihrenLungen athmen/ eine einige Hertzenkammer ha-ben/ aber uͤbrigens einen langen/ biegſamen Leibohne Füſſe. Diſer Thieren Gift beſtehet nach ei-nicher Gelehrten Meinung in bloſſer Erzoͤrnung/oder Erwildung der Geiſtern/ nach anderer Mei-nung aber ſteckt es in einem unter den vordernZaͤhnen ligenden Blaͤslein.
227 8 2e 28 8 5 28 285 985 25 28 388 30 28 2 885Das XXXV. Capitel.
Von den Voͤglen. fI
| Der Vöglen 12 haben die Voͤgel vil Theil mit den bier|| fuͤſſigen Thieren gemein/ aber auch vil we-10 gen ihrer beſondern Verꝛichtungen beſon-| der/
SchlangenGeſchlecht.